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Species / Aporrhais Angulata

Aporrhais Angulata

  • Aporrhais angulata

Aporrhais angulata is used by several authors:

  • Aporrhais angulata Gabb, 1864, see Anchura angulata
  • Aporrhais angulata von Koenen, 1892 is a homonym of Aporrhais angulata Gabb, 1864

Original Description of Aporrhais angulata by von Koenen, 1892, p. 268/269:

  • "Es liegen etea 40 grösstentheils kleine Bruchstücke vor, von welchen kein einziges auch nur einen Theil der Schlusswindung besitzt. Die grössten Stücke, wie das Fig. 14 abgebildete, erreichen 3,1 Millimeter Durchmesser bei 5,6 Millimeter Länge und enthalten noch 3 1/2 Windungen ohne das niedrig-kegelförmige Embryonalende, von welchen fast 3 glatte, gewölbte Windungen erhalten sind, während die Spitze desselben fehlt. Die erste Mittelwindung bekommt allmählich auf ihrer Mitte eine stumpfe Kante und zwischen dieser und der unteren Naht eine feine aber ziemlich hohe Spirale, sowie eine ähnliche dicht über der Naht. Die obere wie die untere Hälfte der Windung werden bald ziemlich eben und verjüngen sich nach der Naht zu, die obere natürlich weit stärker, als die untere. Auf der Kante erscheinen bald ein Paar feine Streifen, und die obere Hälfte erhält ausser einer feinen, gedrängten Streifunf 2 oder 3 deutlichere Spiralen, während auf der unteren 2 secundäre Spiralen und zuweilen noch feine, undeutliche Streifen sichtbar werden. Die Längs-Sculptur besteht aus dünnen, geraden, mit ca. 30° gegen die Schal-Axe nach unten vorwärts gerichteten Rippchen, etwa 20 pro Windung, welche etwa vom Ende der ersten Mittelwindung an dicht über deren Mittelkante beginnen, nach unten schnell schwächer werden und noch oberhalb der Naht verschwinden. Die Anwachsstreifen sind unter der Naht zunächst deutlich rückwärts gerichtet, biegen sich etwas über der Kante gerade nach unten, bis zu dieser ein wenig vorwärts und an dieser noch stärker vorwärts, entsprechend den Rippen. Unterhalb der Nahtlinie sind die Windungen stärker gewölbt. Die jüngeren Windungen sind bei nicht wenigen Exemplaren mit Schalmasse ausgefüllt und abgeworfen oder abgerieben.

Locus typicus: Lichterfelde near Berlin in 333-340 m depth, Germany

Stratum typicum: "dunkle Thone", lower Paleocene

Aporrhais angulata von Koenen, 1892, pl. XV, fig. 14, 15


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