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Species / Aporrhais Semilaevis

Aporrhais Semilaevis

  • Aporrhais semilevis von Koenen, 1898

Original Description of Aporrhais semilaevis by von Koenen, 1898, p. 62:

  • "Aus dem harten, grauen Kalksandstein erhielt ich ausser einem kleinen Bruchstücke ein Exemplar, welchem der unterste Theil der Mündung und die Gewindespitze, sowie ein grosser Theil der Schale fehlen; dasselbe hat über 60 mm Länge und 20 mm Dicke auf der Mitte der Schlusswindung gehabt und enthält die 4 letzten Windungen, von welchen die erste 6 mm dick und zuerst 4 mm hoch ist. Die fehlende Gewindespitze dürfte mindestens 5 oder 6 Windungen enthalten haben. Die Mündung hat wohl etwas mehr als die Hälfte der Gesammtlänge eingenommen. Die Mittelwindungen springen unter der Naht ein wenig vor und sind auf ihrem obersten Drittel flach oder ein klein wenig eingesenkt, darunter flach gewölbt; die Schlusswindung ist unterhalb der Nahtlinie anscheinend fast eben und hat erst nahe ihrem unteren Ende eine flache Einsenkung. Die ersten Mittelwindungen tragen je etwa 22 kantige Rippchen, welche etwa eben so breit wie ihre Zwischenräume sind, auf dem Nahtsaum etwas verbreitert beginnen und auf der unteren Hälfte der Windungen ein wenig anschwellen. Zuerst laufen sie ziemlich gerade von Naht zu Naht; auf der zweiten vorhandenen Windung erhalten sie nach unten zu eine allmählich deutlicher werdende Vorbiegung, werden dann flacher, unregelmässiger, mehr Faltenartig und treten schliesslich nur auf der unteren Hälfte der Schlusswindung und auch dicht unter der Naht als ganz unregelmässige, flache Anwachsfalten hervor. Ausserdem tragen die ersten Windungen gegen 20 flache, gedrängte Spiralstreifen, welche auf dem obersten Viertel noch am deutlichsten sind und auf der letzten Mittelwindung nur noch nahe unter der Naht zu erkennen sind. Nahe der Mündung erhält die Schale einige schärfere Falten und einen tiefen Absatz, vielleicht in Folge eines ausgeheilten Bruches, und die Aussenlippe beginnt schon nahe unter der Naht sich vorzubiegen; die letzten Anwachsstreifen biegen sich bis zur Nahtlinie wieder gerade nach unten und dann ein wenig rückwärts. Der Bruch der Aussenlippe zeigt aber eine Schalendicke von über 2 mm, so dass sie hier einen vorspringenden Flügel getragen haben dürfte. Diese innere Verdickung des mittleren Theiles der Schale reicht aber auch bis etwa eine Viertel-Windung vor der Mündung. Die Innenlippe ist ziemlich stark verdickt und reichte mindestens über die vorhergehende Windung hinweg; von einer Rinne ist nichts zu erkennen. Der Flügel könnte etwa eine ähnliche Form gehabt haben, wie bei Rostellaria Robinaldina d'Orb. (Terr. Cret, Gastrop. pl. 206 f. 4) oder bei der recenten A. occidentalis , da keine Spur eines Kieles oder auch nur einer Kante auf der Schlusswindung zu sehen ist; unsere Art könnte daher wohl zu der Untergattung Arrhoges Gabb gehören."

Aporrhais semilaevis von Koenen, 1898, pl. VI, fig. 8


References

  • Von Koenen, A. 1898. Nachtrag zu Ueber Fossilien der Unteren Kreide am Ufer des Mungo in Kamerun; Abhandlungen der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen N.F. Bd. I(1), p. 49-65, Fulltext
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