Search:
Recent Changes - Keyword Listing

edit SideBar

Species / Chenopus Paradoxus

Chenopus Paradoxus

  • Cerycium
    • Cerycium paradoxum Philippi, 1841

Original Description of Cerycium paradoxum by Philippi, 1841, p. 24:

  • "Schale thurmförmig, sehr fein quer gestreift, mit gerundeten Windungen, von denen die oberen gedrängte, gebogene Rippen, die letzte aber eine doppelte Querreihe von spitzen Knoten zeigt.
  • Nicht selten, aber niemals vollständig; ich selbst habe habe 11 Stücke, Herr Bergrath Schwarzenberg zwei Stück gefunden. Die vollständige Länge mag 14´´´ bei einer Breite von 6´´´ betragen haben. Die Gestalt ist thurmförmig und es sind wenigstens 10 Windungen vorhanden. Diese sind gleichmässig gewölbt, gerundet, sämmtlich fein in die Quere gestreift, die obere mit 20-22 gebogenen Längsrippen versehn, die sich auf der letzten Windung verlieren, und durch zwei Querreihen von Knötchen ersetzt werden, die denen von Chenopus pes pelecani täuschend ähnlich sehn, aber nicht durch Kiele verbunden sind. Die zweite Reihe findet sich etwas unterhalb der Mitte der letzten Windung, die erste zwischen dieser und der Nath in der Mitte. Bei grossen Exemplaren gesellt sich noch wie bei Chenopus p.p. eine dritte Reihe schwach entwickelter Knötchen in geringer Entfernung unterhalb der zweiten hinzu. - Ein Schnabel ist nicht vorhanden. Die Oeffnung nimmt kaum den dritten Theil der ganzen Länge ein, ist länglich und läuft oben in einen offneren, unten in einen engeren Winkel aus, ohne Spur von Ausschnitt oder Kanal. Der Spindelrand ist gerade; die Innelippe dick, besonders nach unten, die Aussenlippe fehlt an allen Bruchstücken, scheint aber nicht flügelartig erweitert und auf den vorhergehenden Windungen festgewachsen gewesen zu sein. Eine zweite Art besitze ich aus Calabrien."

Locus typicus: "Umgebung von Kassel"


History and Synonymy

1843

Description of Chenopus paradoxus by Philippi, 1843, p. 24:

  • "Schale thurmförmig, fein durchbohrt, sehr fein quergestreift, mit gerundeten Windungen, von denen die oberen gedrängte, gebogene Rippen, die letzte aber eine doppelte Querreihe von spitzen Knoten zeigt."
  • "Ch. paradoxus ist bei Kassel nicht selten. Die vollständige Länge mag 14"' die Breite 6"' ohne den Flügel betragen haben. Es sind wenigstens 10 Windungen vorhanden gewesen. Diese sind gleichmässig gewölbt, gerundet, sämmtlich fein in die Quere gestreift, die obern mit 20-22 gebogene Langsrippen, versehn, die sich auf der letzten Windung verlieren, und durch zwei Querreihen von Knötchen ersetzt werden, die denen von Chenopus pes pelecani täuschend ähnlich sehn, aber nicht durch Kiele verbunden sind. Die zweite Reihe findet sich etwas unterhalb der Mitte der letzten Windung, die erste zwischen dieser und der Nath in der Mitte. Bei grossen Exemplaren gesellt sich noch wie bei Chenopus p. p. eine dritte Reihe schwach entwickelter Knötchen in geringer Entfernung unterhalb der zweiten hinzu. - Ein Schnabel ist nicht vorhanden. Die Oeffnung nimmt kaum den dritten Theil der ganzen Länge ein, ist länglich und läuft oben in einen offneren, unten in einen engeren Winkel aus, ohne Spur von Ausschnitt oder Kanal. Der Spindelrand ist gerade; die Innenlippe dick, besonders nach unten, die Aussenlippe fehlt an allen Bruchstücken, scheint aber nicht flügelartig erweitert und auf den vorhergehenden Windungen festgewachsen gewesen zu sein. Eine zweite Art besitze ich aus Calabrien."

Chenopus paradoxus in Philippi, 1843, Pl. IV, fig. 13

1854

Beyrich, 1854, p. 174:

  • "Der Chenopus paradoxus von Philippi wurde für sehr unvollkommene Fragmente von Kassel, Freden und Luithorst aufgestellt, welche Philippi sogar anfangs zu einer besonderen Gattung (Cerycium) erheben wollte. Ich kenne das Stück von Freden in Leunis's Sammlung, welches in Philippi's Händen war und zweifele nicht, dass jene Art hierher gehört. Das a.a.O. t. 4 f. 13 abgebildete Stück lässt sich am meisten mit Abänderungen des Sternberger Gesteins vergleichen, bei welchen, wie in meiner Figur 5, die unteren Mittelwindungen nicht die gewöhnlich vorhandenen stärkeren Längsrippen erhalten haben. Philippi's Fundorte vom Ahnegraben bei Kassel und von Luithorst können daher den oben angeführten, von mir selbst beobachteten Vorkommen zugefügt werden."

1861

Koch, 1861 [1862], p. 214:

  • Ob der Chenopus paradoxus Philippi's sich auf diese Art [Aporrhais tenuis] bezieht, ist ohne Vergleichung der Originale für jene Bestimmung nicht zu ermitteln. Es läßt sich nach der Beschreibung fast darauf schließen, jedenfalls ist aber die angegebene Zahl der Längsfalten abweichend, und das vorwiegend charakteristische Merkmal, der Flügel, hat Philipp gleichfalls nicht vorgelegen."

References:

  • Beyrich, 1854
  • Janssen, R. & Kadoslky, D. 2016. The date of publication of R.A. Philippi's "Beiträge zur Kenntnis der Tertiaerversteinerungen des nordwestlichen Deutschlands", Mitt. dtsch. malakozool. Ges. 95:39-44, Fulltext
  • F. Koch, 1861 [1862]. Beiträge zur Kenntnis der norddeutschen Tertiärconchylien (Aporrhais und Ringicula), Archiv des Vereins der Freunde der Naturgeschichte in Mecklenburg, 15 (1861 [1862]), p. 197-220.
  • Philippi, R.A. 1841. Ueber die Tertiärversteinerungen der Wihlemshöhe bei Kassel; Programm der höheren Gewerbeschule in Cassel, Schuljahr Michaelis 1841/1842:1-32, Kassel [Extract: Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geognosie, Geologie und Petrefaktenkunde, 1841:613-614]
  • Philippi, 1843

Edit - History - Print - Recent Changes - Search

- This page is owned by Ulrich Wieneke
- Copyright features see here: Copyright
- It was last modified on July 02, 2017, at 06:29 PM-