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Species / Helicaulax Neubaueri

Helicaulax Neubaueri

Stromboidea


Original Description of Chenopus neubaueri by Riedel, 1932:

  • "Die Windungen sind mäßig gewölbt und durch ziemlich tiefe Nähte getrennt. Die Mündung ist länglich und verhältnismäßig eng. Sie scheint sich nach vorn in einen Kanal fortzusetzen, der aber abgebrochen ist. Auch die Außenlippe mit dem Flügel ist nicht mehr erhalten. Die Innenlippe ist ziemlich dick und deutlich umgeschlagen. Ihr Rand bildet eine stetige Kurve ohne Knick. Neben dem abgebrochenen Flügel, der horizontal zu verlaufen scheint, ist noch ein nach hinten verlaufender Flügel ausgebildet. Er ist außen mit einem glatten scharfen Kiel besetzt, dem innen eine scharfe Furche entspricht. Die Länge dieses Flügels ist nicht festzustellen, da er hinten abgebrochen ist. Die Skulptur ist auf den ersten Windungen undeutlich und scheint hier nur aus Längsrippen zu bestehen. Später zeigen sich etwa 18 Längsrippen pro Umgang, die von 4 Spiralrippen geschnitten werden, so daß deutliche Knötchen entstehen. Die stärkste Spiralrippe ist die dritte von oben, die kurz unter der Windungsmitte liegt. Diese Rippe setzt sich dann, vielleicht glatt, auf den horizontalen Flügel fort. Die hintere Spiralrippe geht in einen glatten Kiel auf dem nach hinten verlaufenden Flügel über. Auf der letzten Windung finden sich unter dem stärksten, drittobersten Spiralgürtel noch 6 weitere geknotete, von denen die hintersten 3 dicht zusammenliegen. Auf der letzten halben Windung sind keine Längsrippen mehr ausgebildet. In der Nähe der Innenlippe sind die Längsrippen als dicke unregelmäßige Wülste ausgebildet. Bei einem Stück liegen über dem stärksten Spiralgürtel des letzten Umgangs statt 2 gekörnter Spiralgürtel 3. Sonst unterscheidet es sich nicht. Ich halte diese Erscheinung für Variationsbreite, da das Stück mit den anderen zusammen vorkommt. Bei dem mit Mungokalk bezeichneten Stück liegen unter dem stärksten Spiralgürtel des letzten Umgangs nur 5 spirale Knotenreihen. Die 3 dicht zusammenliegenden im oberen Teil sind nicht ausgebildet. Ob dies auch Variationsbreite ist, wage ich nicht zu entscheiden, da der genaue Fundpunkt des Exemplars unbekannt ist."

Locus typicus: Bombe, Mungo River, South-West Province, Cameroon

Stratum typicum: Coniacian/ Santonian, upper Cretaceous

Chenopus neubaueri Riedel, 1932; Coniacian/ Santonian, upper Cretaceous; Bombe, Mungo River, South-West Province, Cameroon; Coll. GPIH no. 21456

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