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Species / Pterocera Kochii

Pterocera Kochii

  • Pterocera kochii Freyer, 1855

is a synonym of Harpago chiragra

Original Description of Pterocera kochii by Freyer, 1855:

  • "Das Triester Museum bewahrt in der Conchylien-Sammlung zwei verschiedene Pterocera Chiragra, die längst bekannt auch abgebildet sind; aber noch immer unter einem Namen in den Cabineten aufbewahrt werden, wie es mit Pterocera Scorpio der Fall war, bis Lamarck jener mit orangefarbener glatter Mündung den Namen Pt. aurantia gab. Die ältere sehr gelungene Abbildung der Pterocera Chiragra Linn. gab Martin Lister in seiner Historia sive sinopsis methodica conchyliorum, tab. 870, 24, und junge Exemplare auf tab. 875, 31 und 883, 6 dargestellt. Deshayes citirt in Lamarck's Histoire naturelle des animaux sans vertèbres, 2de edit. Paris 1843, 8 Тom. IX, pag. 676 diese Abbildungen und Kiener's pl. 5. Spec. de coq.; da er dabei im Texte erwähnt fauce rosea, albostriata, so war ihm Lister's Exemplar nicht bekannt. Der älteren guten Abbildung gebührt die Priorität als Pt. Chiragra Linn. fauce brunea, albo-costata. Das Exemplar des Triester Museums ist 6 1/4 Zoll lang und З 1/4 Zoll breit. Die Mündung weiss, glatt; Innenlippe und Lefze weissgerippt, die Zwischenfurchen braun, im inneren Lappen der Lefze zwischen dem zweiten und dritten Finger und am Lappen vom fünften gegen den Schwanz rosa. Der obere innere Lippenfinger quer nach aufwärts gebogen und der an selben angeschlossene oberste Lefzenfinger gerade aufsteigend. Die drei Seitenfinger krallenartig gebogen, das Schwanzende im halben Kreise aufgebogen. Die ersten vier Windungen frei zwischen den beiden oberen Fingern vorragend, die übrigen drei von den oberen zwei Fingern des letzten Umganges bedeckt. Am Rücken knotig, tief quergerippt, gelbbräunlich marmorirt. Die zweite in Kiener's Prachtwerk abgebildete Art widme ich dem für das Triester Museum hochverdienten Herrn Honorar-Director Heinrich Koch und nenne solche Pterocera Kochii. Unser Exemplar ist 8 3/4 Zoll lang. Die Diagnose zum Unterschiede der vorigen lautet: fauce rosea, in fundo albido-striata, labio et labro laevissimo. Schlanker als vorige. Mündung schmal, glatt, blassfleischfarben. Innenlippe nach aussen glatt, bräunlich, nach innen fleischfarben; in der Mündung nach unten und am oberen Einbuge schwach gerippt. Äussere Lefze von der Mündung aus rosa mit blasseren schwachen Rippen gefurcht; dann blassrosa gesäumt, ins Bräunliche ausrandend. Der oberste Finger erhebt sich über die dritte Windung, selbe deckend und überragend, nach links schräge auslaufend. Von der Basis dieses Fingers senkt sich dessen links umgestülpte Wulst bis zu den obersten Knoten der letzten Windung, wo sich die Lippe in einen wagrecht ausgehenden, am Ende etwas aufgebogenen Finger verlängert. Die drei Seitenfinger der Lefze krallenartig aufgebogen. Der Schwanz ist im geraden Winkel seitwärts mit obigem seitlichen Lippenfinger parallel auslaufend, dessen Ende schwach gekrümmt ist. Die ersten sechs Windungen sind zur Hälfte von der Basis beider Oberfinger eingehüllt. Am Rücken des letzten Umganges knotig, undeutlich gerippt, im Übrigen in weiteren Abständen als bei Pt. Chiragra quergerippt, röthlichbraun gefleckt, am Rücken der Finger weiss und braun, abwechselnd wellig und zickzack gefleckt."

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