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Species / Aporrhais Dingdenensis

Aporrhais Dingdenensis

Stromboidea


Original description of Aporrhais dingdenensis by Marquet, Grigis & Landau, 2002:

  • "Shell small for genus, with an elevated turriculate spire, consisting of about six teleoconch whorls and an outer lip bearing elongated digitations characteristic of the genus. Protoconch smooth, consisting of two conical whorls. Junction with teleoconch marked by onset of spiral sculpture. Early teleoconch whorls rounded, becoming carinate abapically, with a prominent carina just below mid-whorl on penultimate whorl. Body whorl comprising about half of total height, with a weaker abapical second carina, which coincides with the suture on older whorls; in some specimens, a very weak third carina can be present. Spiral sculpture consists of fine cords, 8-10 on first teleoconchwhorl, increasing to 15 on penultimate whorl, slightly wider than their interspaces. Axial sculpture starts on the second or third teleoconch whorl and consists of oblique opisthocline ribs, prominent mid-whorl, but not reaching the sutures. On the body whorl the axial ribs are indistinct, marked only by weak to prominent tubercles on the carinae. Aperture elongate oval, about 40% of total height. Outer lip extended into four labial digitations in adult specimens, of which the two central ones correspond with the carinae. Adapical digitation almost parallel to spire, detached or fused with the spire, usually remaining low, about the height of the second teleoconch whorl, but exceptionally extending to the apex. This digitation very typically turns behind the spire, when seen from above. Second digitation clearly separated from first, forming an angle of about 45° with it. Both first and second digitations bear a central incision on the apertural side. Third digitation much shorter, relatively broader and connected on nearly its entire length with the second one; in some specimens, this digitation is almost absent. Abapical digitation parallel to the first, relatively short, forming the siphonal canal. These digitations are hollow, the outer surface often eroded at the junction with the body whorl. On the outer apertural lip, very weak teeth can exceptionally be present before the onset of the digitations. Columella almost rectilinear, with a thickened, well-delimited, closely adherent band of columellar callus."

Locus typicus: Königsbach near Königsmühle, Dingden, North Rhine-Westphalia, Germany

Stratum typicum: Dingdener Feinsand, Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Protoconch; Glimmerton, Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; Tongrube Wessling, Woltrup, Lower Saxony, Germany; Coll. Klaus Bandel


History and Synonymy

1854

Aporrhais alata (Eichwald, 1830); in Beyrich, 1854 from Sylt, Germany; pl. 11, fig. 7a, b

Aporrhais alata (Eichwald, 1830); in Beyrich, 1854 from Bocholt, Germany; pl. 11, fig. 8a, b

Comment Wieneke: "Both specimens described by Beyrich, 1854 do not fit into the description of Aporrhais dingdenensis. The seem to belong to different species."

1893

Sacco, 1893, p. 26:

  • "Il C. pespelicani var. taurominor talora presenta pure consimile espansione alare. Molto piu spiccato vediano essere questo carattere nel C. proalatus Sacc. (1854, Aporrhais alata Eichw. - Beyrich - Conch. Norddeutsch. tert. Geb., pag. 176, Tav. 11, fig. 7,8)."

1907

Ravn, 1907 reports Aporrhais alata (Eichwald, 1830) which is fide Schnetler, 2005 identical with A. dingdenensis (Ravn, 1907, p. 304, pl. 3, fig. 25)

Ravn, 1907, p. 304:

  • "Alle de foreliggende Eksemplarer mangler Embryonalenden og er alle mer eller mindre slidte. Skallen er tenformet. De øverste Mellemvindinger er jævnt hvælvede og dækkede af talrige Spiraler. De nederste Mellemvindinger er ligeledes hvælvede; de har noget nedenfor deres Midte en Køl, paa hvilken findes en Række af Knuder, der undertiden er forlængede til korte Tværlfolder; disse naar dog aldrig Iværs over hele Vindingen; desuden findes meget talrige, uregelmæssig vekslende, grovere og finere Spiraler. Paa Slutningsvindingen ses 3 Køle, hvoraf den øverste er den stærkeste; den er besat med en Række Knuder. Dette er undertiden ogsaa Tilfældet med den mellemste Køl, der er noget svagere end den øverste. Paa den nederste, svageste Køl ses derimod aldrig Knuder; den er undertiden meget lidet udviklet. — Yderlæben er forlænget til en stor, stærkt fortykket Vinge, som udsender en smal, fingerformet Forlængelse opad langs Spiret; denne Forlængelse naar underliden helt op til Spirets Spids, men er ofte endog betydelig kortere. Slutningsvindingens Køle fortsætter sig ud paa Vingen og giver denne et kantet Omrids, idet de to øverste af dem danner el Par fremspringende Hjørner; sjældnere — og da i ringere Grad — er dette ogsaa Tilfældet med den nederste Køl. Slutningsvindingens Spiraler løber videre ud paa Vingen; jo bredere Vingen bliver, desto mere divergerer de, samtidig med at ny ophøjede Striber indskydes mellem de gamle. Svarende til Kølene ses paa Vingens Inderside mer eller mindre tydelige Furer. — Inderlæben er noget udbredt og fortykket. Mundingen ender nedadtil med en kort, spids Kanal. Forekomst: (Sild, mange Ekspl.). Mellem og Øvre Miocæn."

Aporrhais alata (Eichwald, 1830); in Ravn, 1907, pl. III, fig. 25

1944

van Voorthuisen, 1944, p. 40 about Aporrhais (Aporrhais) alata:

  • "Das Material besteht aus etwa 9000 meist sehr schön erhaltenen Exemplaren und es ergab sich dabei, dass die individuelle Variabilität dieser Art sehr gross ist. Deutlich konnten sechs, durch Übergänge miteinander verbundene Formen unterschieden werden, die in Abb. 8-13 auf T. 4 dargestellt sind und die ich mit den Ziffern 1 bis 6 bezeichnet habe. Hätte ich zur Feststellung dieser sechs Formen auch noch die Grösse und Dicke des Gehäuses und die Richtung, Form und Grösse des in der Nähe des Gewindes nach dem Apex gehenden Lappen des Flügels in Betracht gezogen, so hätte ich die Zahl der Formen beliebig ausdehnen können; da ich aber davon überzeugt bin, dass diese Unterschied zur Feststellung der individuellen Variabilität nur sekundäre Bedeutung besitzen, habe ich mich deshalb auf die Skulpturelementen des Gehäuses und auf die Form der Windungen beschränkt und auf diese Weise ungezwungen sechs Formen bekommen. Vergleichen wir die beiden extremen Gehäuse aus den Abb. 8 und 13 auf T. 4, so lässt sich auf einen Blick die grosse Variationsbreite der Art Aporrhais alata (Eichwald) im Miozän des Peelgebietes erkennen. Zunächst folgt eine Beschreibung der sechs Formen, wobei hauptsächlich nur die gegenseitigen Unterschied erwähnt werden sollen."
  • "Form 1 (t. 4, Abb. 8). Länge des Gehäuses: 7-23 mm. Meistens aber zwischen 10 und 20 mm. Von dem Gewinde sind meistens nur fünf Mittelwindungen erhalten. Die älteren Mittelwindungen sind mässig konvex gewölbt und nur mit Spiralstreifen bedeckt. Bald erscheinen dabei in grosser Anzahl feine Querstreifen, die ziemlich stark nach hinten gekrümmt sind (T. 4, Abb. 6). Auf den jüngeren Mittelwindungen, die aber mässig konvex gewölbt bleiben, nimmt die Zahl der Querstreifen ab, die Krümmung derselben wird weniger stark, während die beiden Streifenarten sich mehr und mehr ausbilden. Bei den grössten Individuen kann die jüngste Mittelwindng etwas kantig aussehen, ohne dass hier schon von einem Kiel die Rede ist. Auf der Schlusswindung sind meistens nur zwei wenig entwickelte Kiele vorhanden; die Spiralstreifung setzt sich auf dem Kiel fort; die Querstreifung ist mehr oder weniger in mässig entwickelte Höcker auf dem Kiel aufgelöst. Die Kiele der Schlusswindung setzen sich auf dem Flügel fort und machen den Umriss des Flügles winkelig; besonders der am nächsten an der Naht gelegene Kiel ist auf dem Flügel öfters stärker ausgebildet als auf der Schlusswindung selbst. Dr zweite Kiel ist weniger entwickelt und kann auf dem Flügel fast ganz fehlen. Niemals sind auf den Kielen, die sich auf dem Flügelfortsetzen, Höcker vorhanden; je deutlicher die Kiele auf dem Flügel ausgebildet sind, desto entwickelter sind die Finger des Flügels."

Aporrhais alata Form 1 van Voorthuysen, 1944, pl. 4, fig. 8

  • "Form 2 (T. 4, Abb. 9). Länge des Gehäuses: 9-22 mm. Der einzige Unterschied von Form 1 ist die kräftigere Skulptur des Gehäuses. Die Spiralstreifen bleiben ungeändert, nur die Querstreifen sind deutlicher ausgebildet und auf den jüngsten Mittelwindungen zeigen die Querstreifen einen Übergang nach Querrippen. Es gibt hier mehr Gehäuse, bei denen die jüngste Mittelwindung eine kantigere Gestalt besitzt, als bei Form 1. Besonders bei den Individuen mit einer kantigen jüngsten Mittelwindung können die Querrippen in der Mitte schon in der Weise aufgebläht sein, dass sie als schwach entwickelte Querhöcker erscheinen. Die Querrippen auf der Schlusswindung sind, ebenso wie bei Form 1, durch kleine Querhöcker auf den beiden Kielen vertreten. Bei dieser Form kommt ein dritter Kiel auf der Schlusswindung, der niemals Höcker trägt, mehr vor als bei Form 1."

Aporrhais alata Form 2 van Voorthuysen, 1944, pl. 4, fig. 9

  • "Form 3 (T. 4, Abb. 10). Länge des Gehäuses: 9-12 mm. Bei dieser Form findet wieder eine weitere Entwicklung der Skulpturelemente statt. Die kantige Gestalt der jüngsten Mittelwindung ist hier Regel. Die Querrippen auf der jüngsten Mittelwindung, und öfters auch auf der vorhergehenden Mittelwindung, sind in der Mitte so kräftig aufgebläht, dass sie oft schon zu deutlichen Knoten geworden sind, obwohl es auch noch mehrere Individuen gibt, bei denen die ursprüngliche Form der Querrippen noch einigermassen beibehalten ist. Auf der Schlusswindung ist das Vorkommen von drei Kielen häufiger als bei Form 2. Die Knoten auf den beiden kräftigsten Kielen sind im allgemeinen etwas deutlicher ausgebildet als bei Form 2. Der dritte Kiel trägt auch hier noch keine Knoten."

Aporrhais alata Form 3 van Voorthuysen, 1944, pl. 4, fig. 10

  • "Form 4 (T. 4, Abb.11). Länge des Gehäuses: 11-22 mm. Durchschnittlich sind diese Gehäuse grösser als diejenigen der ersten drei Formen. Form 4 zeigt einige Übereinstimmung mit Form 2, aber die jüngsten Mittelwindungen sind viel konvexer gestaltet und meist kantig ausgebildet, während die Querrippen kräftiger entwickelt sind, ohne dass es zu einer Bildung von Knoten kommt. Die Schlusswindung ist fast immer mit drei Kielen Versehen. Wie aus der graphischen Darstellung 1 auf Seite 44 hervorgeht, wird diese Form nur selten angetroffen."

Aporrhais alata Form 4 van Voorthuysen, 1944, pl. 4, fig. 11

  • "Form 5 (T. 4, Abb. 12). Länge des Gehäuses: 11-23mm. Der einzige Unterschied von Form 4 ist die kräftige Entwicklung der Skulpturelemente. Die Querrippen auf den jüngsten Mittelwindungen zeigen einen Übergang nach Knoten. Drei Kiele auf der Schlusswindung ist hier die Regel. Zwei Kiele tragen deutliche Knoten. Auf dem Kiel, der am weitesten von der Naht entfernt ist, können winzige Höcker auftreten. Auch diese Form kommt im Vergleich zu den Formen 1, 2 und 3 nur wenig vor."

Aporrhais alata Form 5 van Voorthuysen, 1944, pl. 4, fig. 12

  • "Form 6 (T. 4, Abb. 13). Länge des Gehäuses: 12-23 mm. Durchschnittlich besitzt diese Form die größten Gehäuse aller Formen. Das Endglied dieser sechs Formen zeigt die kräftigste Skulptur. Der Unterschied von Form 5 besteht hierin, dass die Querrippen auf den jüngsten Mittelwindungen in deutliche Knoten verwandelt sind. Auch Form 6 kommt im Vergleich mit den ersten drei Formen nur wenig vor."

Aporrhais alata Form 6 van Voorthuysen, 1944, pl. 4, fig. 13

  • "... Besonders die Gehäuse der ersten drei Formen sind durchschnittlich kleiner und verhältnismässig auch noch schlanker als diejenigen aus den Bohrungen Beeringen und Baarloo. Weiter besitzen die Windungen der Formen 1, 2 und 3 im allgemeinen eine mehr konvexe Gestalt als es bei denselben Formen der Bohrungen Beeringen und Baarloo der Fall ist (T. 4, Abb. 16-18). Deshalb war es nicht gut möglich, beim Material aus der Bohrung 13 eine Form 4 auszuscheiden, denn der Unterschied zwischen Form 2 und 4 bezieht sich im wesentlichen auf die mehr oder weniger konvexe Gestalt der jüngeren Mittelwindungen."

1952

Aporrhais alata (Eichwald, 1830); in Glibert, 1952, pl. 5, fig. 7

Glibert, 1952, p. 68/69 on Aporrhais alata (Eichwald, 1830):

  • Gisement.
  • a) Boldérien: Localité: Bolderberg. Nombre d'exemplaires: 2.
  • b) Horizon de Houthaelen: Localité: Houthaelen, Puits n° 1. Nombre d'exemplaires: unique.
  • c) Anversien: Localités: Anvers I, Edegem, Kiel, Anvers II, Ramsel, Berchem. Plésiotype: Loc. Edegem, I.G. n" 2738, Cat. Types Invert. tert. I.R.ScN.B. n° 2315. Nombre d'exemplaires : 484.
  • Discussion. — Cette espèce a été retrouvée dans tout le Miocène de la Belgique, mais avec quelque abondance seulement dans l'Anversien, particulièrement dans l'Horizon inférieur de cet étage (Sables d'Edegem). Les caractères sont ceux des exemplaires du Miocène de l'Allemagne du Nord.

1956

Rasmussen, 1956 reports Aporrhais alata which is fide Schnetler, 2005 identical with A. dingdenensis (Rasmussen, 1956, p. 56, pl. 4, figs 4a-b)

1958

Sorgenfrei, 1958 reports Aporrhais alata which is fide Schnetler, 2005 identical with A. dingdenensis (Sorgenfrei, 1958, p. 182, pl. 33, fig. 116

1964

Anderson, 1964 reports Aporrhais alata which is fide Schnetler, 2005 identical with A. dingdenensis (Anderson, 1964, p. 221, pl. 17, figs. 143 a-c)

1968

Rasmussen, 1968 reports Aporrhais alata which is fide Schnetler, 2005 identical with A. dingdenensis (Rasmussen, 1968, p. 111)

1969

Janssen, 1969, p. 158 about Aporrhais (Aporrhais) alata:

  • "Material: in allen drei Schichten häufig."
  • "Bemerkungen: In Dingden kommen von dieser Art nur kleine Exemplare vor (Mittelwert der Höhe von 90 Exemplaren = 15,4 mm). In den Sanden von Edegem (E 3 Scheldetunnel in Antwerpen) erreicht sie merklich größere Höhen (Taf. 8, Fig. 7), (Mittelwert von 90 Exemplaren 22,0 mm). Abbildung 1 gibt eine tabellarische Darstellung dieser Unterschiede. Material aus der Hemmoor-Stufe von Winterswijk (Miste) und aus den Peelbohrungen gehört zweifellos zu der kleinen Form, ist jedoch mehr variabel als das Dingdenenr Material. In den Sanden von Antwerpen ist diese Art selten, aber die Stücke gehören ohne Ausnahme zur kleinen Form. Es fehlt mir leider an genügend und gut aufbewahrtem Material der Sande von Edegem, um entscheiden zu können, ob eine taxionomische Trennung hier vorgenommen werden muß. Die Antwerper Exemplare aus den Sanden von Edegem unterscheiden sich auch in der Skulptur. Die Radialskulptur ist feiner und die Knoten sind schwächer und zahlreicher als bei den Dingdener Stücken. Die pliozäne Art Aporrhais scaldensis Regteren Altena 1954 unterscheidet sich von A. alata durch schlankere Mittelwindungen und kleineren Protoconch. Korrodierte Stücke ähneln einander sehr."

1972

Janssen, 1972 reports Aporrhais (Aporrhais) alata from Woltrup near Bersenbrück, Germany (p. 10)

Nisaclis convexa Nordsieck, 1972, p. 64, pl. 15, fig. 60 [fide Stein et al., 2016)

1984

Janssen, 1984 reports Aporrhais alata which is fide Schnetler, 2005 identical with A. dingdenensis (A.W. Janssen, 1984, p. 183, pl. 7, fig. 18; pl. 52, figs. 3 a-b)

1989

Moths, 1989 reports Aporrhais alata which is fide Schnetler, 2005 identical with A. dingdenensis (Moths, 1989, p. 134, pl. 11, fig. 55)

2001

Wienrich, 2001 reports Aporrhais alata which is fide Schnetler, 2005 identical with A. dingdenensis (Wienrich, 2001, p. 67, pl. 67, fig. 10; pl. 83, figs. 10 a-b)

2004

Landau, Marquet & Grigis, 2004, p. 66:

  • "The North Sea Basin species has Long been known as A. (A.) alata (Eichwald, 1830). This taxon, however, is based on a specimen from the Badenian (Middle Miocene) of the Paratethys, which is now identified as A. (A.) pespelecani (Linnaeus, 1758) (Solsona, 1998, 2000; Marquet et al., 2002). The North Sea Basin species has been renamed A. (A.) dingdensis [sic] Marquet, Grigis & Landau, 2002. It differs from A. pespelecani in having only three labial digitations, the first of which is fused to the spire and not divergent and the third forms the siphonal canal. Between the second and the third digit, there is a thickening of the lip, but this does not develop into a digit."

2016

Stein et al., 2016, p. 62 treated Aporrhais proalata (Sacco, 1893) as senior synonym of Aporrhais dingdenensis. They defined Beyrich, 1854, pl. 14(11), figs. 8a, 8b (Bocholt, middle miocene)as lectotype of Aporrhais prolalata, figs. 7a, 7b (Sylt, upper miocene) as paralectotype.


Reports

Report by Jaap van der Voort about Aporrhais dingdenensis:

  • "During an excavation in the fossiliferous Miste bed (Miocene, Hemmoorian, Breda Formation) near the village of Miste near Winterswijk (The Netherlands) in September 2004, the undermentioned collector Jaap van der Voort found a very unusual and large concretion containing hundreds of specimens of Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002. The block measures about 25 cm in length, 15 cm in height and width and has a weight of 4.4 kg. This is comparatively heavy for its size and indicates that, although the outer surface is crumbly, the interior may very well be a solid phosphorite as more or less frequently found in the top layer of the Miste Bed. These phosphorites, however, are usually much smaller and may contain a variety of mollusk species. This concretion is a bit more enigmatic, as it almost exclusively contains only one species, a concentration of Aporrhais dingdenensis, all slightly decalcified and pure white; juvenile specimens seem to prevail. The origin of this high density of specimens in one cluster is not clear. It was suggested that it might be a concentration around or inside a predating crab burrow. The fact that also fully intact specimens occur, speaks against this assumption, although it cannot be totally rejected. Another suggestion was that this might be a case of mass feeding on organic detritus, especially fish remains. This is highly improbable as comparable recent Aporrhais species are 100% herbivorous, as was extensively studied by and described in C.M.Yonge's (1937) publication "The biology of Aporrhais pes-pelecani (L.) and A. serresiana (Mich.)". This paper also solves the misinterpretation by earlier authors (Woodward, 1875) describing these snails as being carnivorous. Instead, they are highly specialized plant and algae detritus eaters and even withdraw when being fed by shredded animal parts. Also the fact that most of the shells are broken does not speak in favour of mass feeding on whatever detritus. A third possibility is that a fish of the family Sparidae or Branchiostegidae "dropped" these shells at a resting place after having consumed them. Fish of these families are known to feed on mollusks, usually concentrating on certain species that are readily available in certain quantities. They crush the shells, feed on the contents and drop the excrements. Some shells may have survived this intestinal procedure unbroken. The concretion is deposited in the collection of Jaap van der Voort, of Ostercappeln-Venne/Germany." (Text and Photographs © by Jaap van der Voort).

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Miste bed, Breda Formation, Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; Winterswijk-Miste, Gelderland, The Netherlands; Coll. Jaap van der Voort


Specimens from institutional collections

Chenopus alatus (Eichwald, 1830); Miocene; Rekken, Gelderland, The Netherlands; Coll. NHMW no. 1874/XXIX/217

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; Zarrentin, Mecklenburg-Vorpommern, Germany; Coll. BSPG no. 2002 XIII 1


Specimens from private collections

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; "Obere Dingdenschichten", Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; Dingden, North Rhine-Westphalia, Germany; Coll. Hartmut Schieck

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; "Glimmer Ton", Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; Twistringen, Lower Saxony, Germany; 16,6 mm; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; "Glimmer Ton", Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; Twistringen, Lower Saxony, Germany; 19,5 mm; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; "Glimmer Ton", Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; Twistringen, Lower Saxony, Germany; 16,2 mm; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; Twistringen, Lower Saxony, Germany; Coll. Hartmut Schieck

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; Twistringen, Lower Saxony, Germany; Coll. Hartmut Schieck

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; Twistringen, Lower Saxony, Germany; Coll. Hartmut Schieck

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; Twistringen, Lower Saxony, Germany; Coll. Hartmut Schieck

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; Twistringen, Lower Saxony, Germany; Coll. Hartmut Schieck

Aporrhais cf. dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; Twistringen, Lower Saxony, Germany; Coll. Hartmut Schieck

Aporrhais cf. dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; Twistringen, Lower Saxony, Germany; Coll. Hartmut Schieck

Aporrhais cf. dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; "Glimmer Ton", Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; Twistringen, Lower Saxony, Germany; 25,0 mm; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; "Grube Saturn", Lägerdorf, Schleswig-Holstein, Germany; "Konkretionen aus dem Geschiebemergel oberhalb der Schreibkreide"; Coll. Elmar Mai

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; "Grube Saturn", Lägerdorf, Schleswig-Holstein, Germany; "Konkretionen aus dem Geschiebemergel oberhalb der Schreibkreide"; Coll. Elmar Mai

Aporrhais cf. dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; "Grube Saturn", Lägerdorf, Schleswig-Holstein, Germany; "Konkretionen aus dem Geschiebemergel oberhalb der Schreibkreide"; Coll. Elmar Mai

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; Bielenberg, Westerwanna, Wanna, Lower Saxony, Germany; Coll. Hartmut Schieck

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; Westerwanna, Wanna, Lower Saxony, Germany; Coll. Hartmut Schieck

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Langhian, middle Miocene; Miste 3, Gelderland, The Netherlands; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 61972

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Langhian, middle Miocene; Miste 3, Gelderland, The Netherlands; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 61972

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Langhian, middle Miocene; Miste 3, Gelderland, The Netherlands; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 61972

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Langhian, middle Miocene; Miste 3, Gelderland, The Netherlands; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 61972

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Langhian, middle Miocene; Miste 3, Gelderland, The Netherlands; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 61972

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Langhian, middle Miocene; Miste 3, Gelderland, The Netherlands; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 61972

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Langhian, middle Miocene; Miste 3, Gelderland, The Netherlands; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 61972

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Langhian, middle Miocene; Miste 3, Gelderland, The Netherlands; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 61972

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Langhian, middle Miocene; Miste 3, Gelderland, The Netherlands; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 61972

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Langhian, middle Miocene; Winterswijk-Miste, Gelderland, The Netherlands; Coll. Ger Cremers

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; upper Miocene; Beringe, South Limburg, The Netherlands; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 53292

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Dingdener Schichten, Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; Dingden, North Rhine Westphalia, Germany; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 53392

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; sandy facies, Reinbekian (Langhian-Serravallian), middle Miocene; "Bohrung Lüneburger Stadtwald: 21 m", Lüneburg, Lower saxony, Germany; Coll. Hartmut Schieck

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Burdigalian, lower Miocene; Heist op den Berg, Antwerp Province, Flemish Region, Belgium; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 17559

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; sands of Edegem, Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; Edegem, Antwerp Province, Flemish Region, Belgium; Coll. Hartmut Schieck

Aporrhais dingdenesis Marquet, Grigis & Landau, 2002

  1. Reinbekium, Miocene; Woltrup near Bersenbrück, Lower Saxony, Germany; 1996; Coll. UW1193
  2. Berchem Formation, Miocene; Heist-op-den-Berg near Antwerp, Belgium; Coll. UW1089
  3. Berchem Formation, Miocene; Wilrijk near Antwerp, Belgium; Coll. UW1255
  4. Berchem Formation, Miocene; Wilrijk near Antwerp, Belgium; Coll. UW1256
  5. Berchem Formation, Miocene; Wilrijk near Antwerp, Belgium; Coll. UW1269
  6. Twistringer Schichten, Miocene; Twistringen, Lower Saxony, Germany; Coll. UW1172
  7. from 70m, Miocene; Otterstedt near Verden, Lower Saxony, Germany; Coll. UW1185
  8. - 21. Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; Winterswijk-Miste, Gelderland, The Netherlands; Coll. Ulrich Wieneke no. UW2266, UW2267, UW2268, UW2269, UW2270, UW2273, UW2277, UW2280, UW2283, UW2271, UW2252, UW2253, UW2257

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; Enderupskov, Southern Denmark Region, Denmark; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 55175

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; upper Miocene; Gran(?), Southern Denmark Region, Denmark; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 55109

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; upper Miocene; Gran(?), Southern Denmark Region, Denmark; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 55109

Aporrhais cf. dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Oxlund-Layers, upper Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; Achim near Bremen, Lower Saxony, Germany; Coll. Pierre Schröder

  • Comment Jaap van der Voort:
  • "... die Fundortangabe "Achim near Bremen" [ist] nicht korrekt. Der Fundort (die mittlerweile dort stillgelegte Sand- und Kiesgrube Krinke) liegt südlich der Weser, im Ortsteil Werder der Samtgemeinde Thedinghausen. Achim liegt zwar in der Nähe, aber nördlich der Weser..."

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Oxlund-Layers, upper Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; Thedinghausen near Bremen, Lower Saxony, Germany; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Oxlund-Layers, upper Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; Thedinghausen near Bremen, Lower Saxony, Germany; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Oxlund-Layers, upper Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; Thedinghausen near Bremen, Lower Saxony, Germany; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Oxlund-Layers, upper Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; Thedinghausen near Bremen, Lower Saxony, Germany; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Oxlund-Layers, upper Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; Thedinghausen near Bremen, Lower Saxony, Germany; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Hemmoorian(?), middle Miocene; Hvide Sande, Central Denmark Region, Denmark; Coll. Hartmut Schieck

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Arnum Formation, Hemmoorian (langhian), middle Miocene; Borehole Renbæk, Region of Southern Denmark, Denmark; - 98 m: t: 17 mm, m: 13 mm, b: 15 mm; Coll. Kai Ingemann Schnetler

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; Endrupskov, Southern Denmark Region, Denmark; Coll. Kai Ingemann Schnetler

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Oxlund-Layers, upper Hemmoorian (Langhian), middle Miocene; Thedinghausen near Bremen, Lower Saxony, Germany; Coll. Elmar Mai

  • Comment Mai: "8 ausgelesene aberrante Exemplare aus ca. 1000."

Aporrhais dingdenensis Marquet, Grigis & Landau, 2002; Miocene; Flensburg Firth, Southern Denmark Region, Denmark; Coll. Hartmut Schieck


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