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Species / Aporrhais Granocarinata

Aporrhais Granocarinata

Stromboidea


Original Description of Arrhoges granocarinatus by Traub, 1938:

  • "Die schlanken, kleinen Gehäuse bestehen einschließlich des zum Teil eingewickelten Embryonalgewindes aus 5-6 Umgängen. Die Mittelwindungen sind deutlich gewölbt und werden durch haarfeine Nähte getrennt. Erst in der Mitte des vorletzten Umganges tritt ein schwacher, gekörnelter Kiel auf. Unterhalb desselben fällt die Schale schräg gegen die Gehäuseachse ab. Der letzte Umgang wird ziemlich groß und ist in einem nach hinten gekrümmten, langen und sehr zierlichen Kanal ausgezogen. Der zum Teil bereits auf der vorletzten Windung sichtbare Kiel entwickelt sich hier noch kräftiger. Oberhalb desselben ist die Schale kaum mehr gewölbt, sondern eben und schräg, während sie unterhalb desselben an der Basis ausgehölt ist. Die verhältnismäßig enge Mündung weitet sich nach außen sehr rasch. Die Innenlippe legt sich als glänzende Schmelzschicht eine kleine Strecke weit bald auf die ganze Columellarwand oder verdeckt mit nach abwärts zunehmender Dicke die hier vorhandenen Spirallinien völlig. Die Außenlippe verbreitert sich zu einem doppelfingrigen Flügel. Sein oberer Fortsatz kann unter allmählicher Verjüngung in einem schräg nach außen gerichteten Bogen bis zur Höhe der Gehäusespitze aufsteigen. Aus der weiten Bucht, die dieserFortsatz mit dem Gewinde bildet, zieht noch ein kleiner Anhang bis zur oberen Naht des vorletzten Umganges herauf. Die Außenseite des vorderen Fortsatzes wird durch die Verlängerung des hier glatten Kieles versteift und ist oben nach rückwärts etwas umschlagen. Innen verläuft in der Achse des Kieles eine tiefe und enge Rinne. Der untere Fortsatz entwickelt sich aus einem zweiten, unteren, glatten Kiel, bleibt kurz, verschmälert sich nach außen nicht und ist hier plötzlich abgestutzt. - Das Embryonalgewinde und die ersten Windungen sind noch vollkommen glatt oder nur unregelmäßig punktiert. Erst vom dritten sichtbaren Umgang ab stellen sich deutliche Spirallinien ein, die von mäßig nach hinten ausgebuchteten Querfältchen gekreuzt werden. Diese verlieren sich auf der Oberseite des letzten Umganges nach vorne immer mehr, so daß man hier zwischen dem Kiel und der Naht fast nurmehr 4-5 außerordentlich feine, erhabene Spiralstreifen sieht. Nur auf dem scharfen Kiel schwellen die Querfältchen noch einmal zu mehr oder minder deutlichen Knoten an und verschwinden hier dann vollständig. Unterhalb des Kieles zeigen sich, allerdings nur bei sehr gutem Erhaltungszustand 4 bis 5 außerordentlich feine Spirallinien, darunter stets eine sehr kräftige, kielartige, die die Versteifung des unteren Flügelfortsatzes bildet. Weiter nach abwärts schließen sich noch zahlreiche, immer enger aufeinanderrückende, abwechselnd gröbere und feinere Spirallinien an."

Locus typicus: Kroisbachgraben, Kleinoiching near Salzburg, Austria

Stratum typicum: Oichinger Schichten, Thanetian, Paleocene


Specimens from institutional collections

Aporrhais granocarinata (Traub, 1938); Selandian, Paleocene; Luzanovka, Black Sea, Ukraine; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 61537


Specimens from private collections

Aporrhais granocarinata (Traub, 1938); Kroisbach Formation, Thanetian; Kroisbachgraben, findspot 11a after Traub, 1938, Kleinoiching near Salzburg, Austria; Coll. Zoltan Vician

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