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Species / Aporrhais Indica

Aporrhais Indica

  • Aporrhais (Arrhoges) indica Spengler, 1914

Original Description of Aporrhais (Arrhoges) indica by Spengler, 1914, p. 15:

  • "Sieben konvexe Umgänge vorhanden; die obersten 3-4 Umgänge glatt, auf dem fünften (drittletzten) Umgange beginnen sich scharfe, schwach bogenförmig gekrümmte Rippen einzustellen, welche in der Zahl von 23-25 auf einem Umgange vorhanden sind und auf dem sechsten (vorletzten) Umgange am deutlichsten hervortreten. Auf dem letzten Umgange verschwindet die Querrippung, an deren Stelle erscheinen Knoten, welche in größeren Abständen als die Querrippen aufeinander folgen. Der Flügel ist annähernd rechteckig und zeigt keine Fortsätze. Die Knotenreihe des letzten Umganges setzt sich als flacher Kiel auf den Flügel fort, der obere (hintere) Rand des Flügels ist nach außen umgeschlagen, wodurch eine seichte Rinne entsteht. Spiralwinkel: 30°-35°"

Stratum typicum: "Lumachellen der unteren Trichinopolygroup", Turonian (?), Cretaceous

Locus typicus: Garudamungalum, South India

Aporrhais (Arrhoges) indica Spengler, 1914, pl. XV, fig. 3-5

Comment Spengler, 1914, p. 15:

  • "Die Form gehört zu derselben Gruppe wie Aporrhais Bailyi Eth., doch unterscheidet sie sich durch die größere Zahl und die Schärfe der Rippen auf einem Umgang, auch durch die bei weitem zierlichere Gestalt. Von der gleichfalls ähnlichen Aporrhais acicularis Stol. [Dieser Unterschied wurde bereits von Kaunhowen: Die Gastropoden der Maestrichter Kreide, Paläontolog. Abhandlungen 8, pag. 71, bemerkt] unterscheidet sich die vorliegende Form durch die gewölbteren Umgänge und die größere Länge des letzten Umganges. Außerordentlich nahe steht ferner Aporrhais (Arrhoges) pelecyphora Kaunhowen aus der Kreide von Maestricht. Insbesondere stimmt die Form des Flügels und die Feinheit der Berippung vollständig überein. Doch unterscheidet sich die indische Art von der Maestrichter dadurch, daß die letzte Windung nicht mit Rippen, sondern mit Knoten besetzt ist, die sich als flache Kante auf den Flügel fortsetzen. Auch Aporrhais (Lispodesthes) Zekelii Gümbel gehört wohl in die nähere Verwandtschaft. Doch unterscheidet sich Aporrhais indica von Ap. Zekelii: 1. Durch ein etwas höheres Gewinde mit höheren Umgängen, 2. durch die Knoten auf der letzten Windung, 3. durch einen etwas kürzeren Kanal, 4. dadurch, daß der Flügel hinten umgeschlagen ist. Zahl der untersuchten Exemplare: 8."

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References

  • E. Spengler, 1913 [1914]. Nachträge zur Oberkreidefauna des Trichinopolydistriktes in Südindien; Beitr. z. Geol. u. Pal. Oesterreich-Ung. u. D. Or. XXVI(III-IV) p. 1-27 [213-239], Fulltext

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