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Species / Rostellaria Tenuis

Rostellaria Tenuis

  • Rostellaria tenuis Boll, 1846

Original Description of Rostellaria tenuis by Boll, 1846, p. 173:

  • ""Sie hat 10-11 bauchige Windungen, und unterscheidet sich außer durch ihre schlankere Gestalt von der vorigen [Rostellaria pes carbonis] sehr dickschaligen durch die dünne, blattartige Substanz ihrer Schale und ihres nur in 2 Spitzen auslaufenden Flügels. Auch trägt die unterste Windung nicht 3 solcher Warzenreihen, wie dies bei R. pes carbonis und R. pespelecani der Fall ist, sondern sie hat auf allen Windungen gedrängt stehende, gebogene Längsrippen, wie die vorige Art sie nur auf den oberen Windungen trägt. Ganze Länge 13"'; größte Breite 9"'. - Selten."

Locus typicus: Sternberg, Mecklenburg-Vorpommern, Germany

Stratum typicum: "Sternberger Kuchen", Chattian, Oligocene

Comment Wieneke: This might be the senior synonym of Aporrhais megapolitana

Syntypes of Aporrhais tenuis Boll in Koch, 1861: see Museum Victoria, Australia


History and Synonymy

1872

Chenopus tenuis in Koch & Wiechmann, 1872, pl. 1, fig. 1 a-c

Koch & Wiechmann, 1872, p. 122 about Chenopus tenuis:

  • "Die zahlreicheren (8—9) Umgänge, stärker gewölbt und durch tiefe Nähte geschieden, die schlankere Form mit spitzerem Embryonalende, die zierliche, gitterartige Sculptur, schon auf der ersten Mittelwindung beginnend und hervorgebracht durch 9 kräftig hervortretende Hauptspiralen, die die in gleicher Entfernung, wie diese, auftretenden geschwungenen Längsleisten (nicht Längsrippen) übersetzen, der fingerförmig, oft fast bis zur Spitze des Gewindes sich in die Höhe ziehende und fest anliegende Flügel, der dünne, aber glänzend weisse Spindelumschlag, der nicht selten über alle Windungen bis zum Ende des Flügels hinauf reicht, so wie der gerade, sehr spitz endigende Canal und die stets nur schwach ausgebildeten Knötchen der beiden Spiralen, die in 2 deutliche Spitzen am Rande des Flügels auslaufen, unterscheiden diese schöne Art zur Genüge von den verwandten Arten dieser Gattung, um ihr die Artenberechtigung zu sichern. Wir verweisen auf die genaue Beschreibung im Meklenburg. Archiv. 15, p. 212, und bemerken, dass sich Beyrichs Abbildung t. 11, f. 5, unzweifelhaft auf unsere Art bezieht, die der Autor, verleitet durch mangelhafte Exemplare bei dem seltenen Vorkommen derselben, mit dem Ch. speciosus identificirte. Das im Meklenbg. Archiv, 21, p. 144, als Ch. tenuis erwähnte Fragment von Cassel ist verloren gegangen; wir müssen dasselbe daher bei Seite lassen und können nur bemerken, dass uns aus jenen Ablagerungen einige Spitzen vorliegen, die dieser Art anzugehören scheinen. Selbstverständlich lässt sich nach solchen Fragmenten kein festes Urtheil fällen."

References

  • Boll, 1846
  • KOCH, F.E. & WIECHMANN, C.M., 1872, Molluskenfauna des Sternberger Gesteins in Meklenburg. Archiv des Vereins der Freunde der Naturgeschichte XXV, 1872, pp. 1-131, Neubrandenburg: Commission bei C. Brünslow.

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