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Species / Aporrhais Megapolitana

Aporrhais Megapolitana

Stromboidea


Original Description of Aporrhais speciosa var. megapolitana by Beyrich, 1854, p. 176 (498):

  • "Aporrhais speciosa var. megapolitana. Die kleine Form des Sternberger Gesteins mit nicht erweiterter und wenig verdickter Spindelplatte; der zweite Gürtel der Schlusswindung meist nicht als Kiel erhoben, sondern blos durch eine Reihe von Höckern vertreten. Tafel 11 Figur 4 und 5. Strombites speciosus Schloth. Untervarietäten von geringerer Bedeutung sind die beiden abgebildeten Abänderungen, von welchen sich die eine (Figur 5), durch Uebergänge mit der andern verbunden, durch das Fehlen stärkerer Längsrippen im unteren Theil des Gewindes unterscheidet. Mit dieser kleinen Form des Sternberger Gesteins scheinen die unvollkommenen Vorkommnisse des Chenopus paradoxus Phil. und des Chenopus decussatus Phil., nächst vergleichbar; ersterer gehört gleich alten, letzterer beträchtlich älteren Ablagerungen an.."

Locus typicus: Sternberg, Mecklenburg-Vorpommern, Germany

Stratum typicum: Eochattian, Chattian, upper Oligocene

Aporrhais speciosa in Beyrich, 1854, pl. 11, fig. 5 from Sternberg


History and Synonymy

1846

Boll, 1846 described from Sternberg Rostellaria tenuis, which might be the senior synonym to Aporrhais megapolitana

1862

Description of Aporrhais speciosa var. megapolitana Beyrich by Koch, 1862, p. 209:

  • "Eine der häufigeren Conchylien des Sternberger Gesteins und aus diesem, wie aus gleichalterigem Gestein von Luttersdorf bei Wismar, zahlreich in meiner Sammlung vertreten. Das Embryonalende, welches sehr selten vollständig erhalten ist, besteht aus 2 glatten Windungen, von denen die oberste sehr platt gedrückt ist, wodurch dasselbe ein abgestumpftes Ansehen erhält; dann folgen 4 bis 5 gerundete Mittelwindungen, für deren Sculptur characteristisch erscheint, daß in den oberen Windungen die Quersculptur, in den unteren die Längssculptur dominirt. Die beiden obersten Mittelwindungen zeigen nur eine Quersculptur, gebildet durch 10 bis 12 scharfe vertiefte Linien; auf der zweiten Mittelwindung breitet sich allmälig schon die Längssculptur der übrigen Windungen vor, indem die Querlinien wie durch leichte gebogene Anwachsstreifen durchschnitten erscheinen; diese Streifen werden sehr allmälig kräftiger, und bilden auf der 3ten Mittelwindung durch die Durchkreuzung mit den noch scharf geschnittenen Querlinien ein zierliches Gitterwerk, dessen Maschen der Quere nach in die Länge gezogen sind. Die 4te oder vorletzte Mittel-Windung zeigt schon kräftig entwickelte Längsstreifen, deren man 12 bis 14 auf dem halben Umgange der Vorderseite zählt und die durch Zwischenräume von etwas größerer Breite, wie die Streifen selbst, getrennt sind. Zu der letzten Mittelwindung gehen die Längsstreifen durch allmälige Verstärkung und Verringerung der Zahl nach in kräftige Längsfalten über, die bei ausgebildeten Exemplaren nach dem Flügel zu selbst knotenartig in der Mitte anschwellen, und sogar bei besonders kräftiger Entwickelung die Mitte des Umgangs kielartig erhoben erscheinen lassen; man zählt ihrer acht auf der oberen Hälfte des Umgangs, getrennt durch Zwischenräume von fast doppelter Breite wie die Falten. Die über diese Falten hinweg laufenden abwechselnd stärkern und schwächern Querstreifen bilden auf ersteren mitunter kleine knotenartige Anschwellungen. Die Schlußwindung zeigt auf der Unterseite noch die Längsfalten, die jedoch von 3 sich hier entwickelnden Kielen quer durchschnitten werden, mit denen sie auf der Durchkreuzungsstelle Knotten bilden; allmälig tritt der Character der Falten mehr in den Hintergrund und auf der Oberseite der Schlußwindung zeigen sich auf schwachen kielartigen Erhebungen 3 Reihen von Knoten, die in der Mitte des Umgangs sich am stärksten erheben, von da zum Flügel wieder schwächer werden, und noch auf der Windung selbst wieder in 3 Kiele übergehen, von denen die beiden oberen, mitunter auch der untere, in schwachen Andeutungen über den Flügel fortlaufen, gegen den Rand des Flügels hin aber verschwinden. Dem oberen Kiele entsprechend findet sich auf der Unterseite des Flügels eine ziemlich scharfe Furche; da wo der Kiel gegen den Rand des Flügels mündet, ist dieser etwas lappenartig vorgezogen, senkt sich von da ab in seinem Verlauf zur Windung etwas ein, und zieht sich dann in schräger aufsteigender Linie zum Gewinde hin, an welches er sich im oberen Theile der untersten, oder gleich oberhalb dieser letzten an die vorletzte Mittelwindung, niemals höher, anlegt, wie dies Zeichnung Fig. 4. bei Beyrich ganz richtig wiedergiebt. Die Knotengürtel der Schlußwindung sind so gestellt, daß der oberste den 4. Theil der Windung abschneidet, der 2. in der Mitte derselben steht, und der 3. dem 2. etwas näher gerückt ist, wie die Entfernung zwischen den beiden ersten betrögt, der Zahl nach stehen 8 bis 9 Knoten auf dem halben Umgange der obersten Reihe. Die Knoten der obersten Reihe sind die Größten und nehmen in jeder folgenden um etwas ab. Stets sind 3 deutliche Knotengürtel vorhanden. - Die ganze Schale ist sehr dünne, der Flügel unterhalb nicht verdickt und die Anschwellung der Spindelplatte sehr schwach entwickelt und nur einen kleinen Theil der Unterseite der Schlußwindung verdeckend."

1864

Aporrhais speciosa var. megapolitana in Speyer, 1864, pl. XXXI, fig. 1 a-d

  • 25 mm; Niederkaufungen near Kassel, Germany

Aporrhais speciosa var. megapolitana in Speyer, 1864, pl. XXXI, fig. 2 a-c

  • Niederkaufungen near Kassel, Germany

Aporrhais megapolitana Beyrich, 1854; "Sternberger Gestein", Sülstorf-Schichten, Chattian, upper Oligocene; Kobrow, Mecklenburg-Vorpommern, Germany; 24 mm; 1998; Coll. Pierre Schroeder

Aporrhais megapolitana Beyrich, 1854; "Sternberger Gestein", Sülstorf-Schichten, Chattian, upper Oligocene; Kobrow, Mecklenburg-Vorpommern, Germany; Coll. Pierre Schroeder

Aporrhais megapolitana Beyrich, 1854; "Sternberger Gestein", Sülstorf-Schichten, Chattian, upper Oligocene; Kobrow, Mecklenburg-Vorpommern, Germany; Coll. Pierre Schroeder

Aporrhais megapolitana Beyrich, 1854; "Sternberger Gestein", Sülstorf-Schichten, Chattian, upper Oligocene; Kobrow, Mecklenburg-Vorpommern, Germany; Coll. Hartmut Schieck

Aporrhais megapolitana Beyrich, 1854; "Sternberger Gestein", Sülstorf-Schichten, Chattian, upper Oligocene; Kobrow, Mecklenburg-Vorpommern, Germany; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais megapolitana Beyrich, 1854; juvenile; "Sternberger Gestein", Sülstorf-Schichten, Chattian, upper Oligocene; Kobrow, Mecklenburg-Vorpommern, Germany; Coll. Ulrich Wieneke; Photo Klaus Bandel

Aporrhais megapolitana Beyrich, 1854; "Sternberger Gestein", Sülstorf-Schichten, Chattian, upper Oligocene; Kobrow, Mecklenburg-Vorpommern, Germany; Coll. Han Stoutjesdijk

Aporrhais aff. megapolitana Beyrich, 1854; Chattian, upper Oligocene; Estoti, Saint-Paul-lès-Dax, Landes, France; Coll. Alain Cluzaud


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