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Species / Hemichenopus Araucanus

Hemichenopus Araucanus

Stromboidea


Original Description of Chenopus araucanus by Philippi, 1887 cited after Nielsen, 2003:

  • "Testa turrita, laevis; anfractus superiores (seu rectius posteriores) carinato-angulati, ultimus bicarinatus; labrum dilatatum et in digitos duos canaliculatos divisum, versus apicem productum."

Locus typicus: Lebu, Arauco Province, Chile

Chenopus araucanus Philippi, 1887, pl. 1, fig. 1


History and Synonymy

1908

Hemichenopus araucanus in Steinmann & Wilckens, 1908, pl. 7, fig. 4a, b

  • "Nördlich der Mündung des Rio Grande."
  • Comment Steinmann & Wilckens, 1908, p. 81:
    • "Wir zweifeln nicht daran, Ddss Philippis Chenopus araucanus in unserer Form wirklich vorliegt, wenngleich in seiner Figur an der Aussenlippe ein zweiter Finger erscheint. Philippi hatte nur mangelhaftes Material und seine Zeichnungen lassen, wie schon erwähnt, durchgängig viel zu wünschen übrig."
  • This is now Struthiochenopus magellanicus (Ihering, 1909)

1938

Wenz, 1938:913 cites the figure of Steinmann & Wilckens, 1908, pl. 7, fig. 4 as Depanocheilus (Hemichenopus) araucanum

2003

Hemichenopus araucanus Philippi, 1887; Lectotype SGO. PI. 763 (3), 19 mm; Paralectotype SGO. PI.4504 (4,5) in Nielsen, 2003
This photos are licensed under a Creative Commons Attribution 2.5 License, Reference: Taxonconcept

  • Comment Nielsen, 2003:
    • "Das kleine Gehäuse hat ein hochturmiges Gewinde von mindestens sechs Windungen. Der Protoconch und frühe Windungen sind unbekannt. Die Windungen scheinen oberhalb und unterhalb eines kräftigen Kiels gerade zu sein. Die Oberflächenskulptur ist überwiegend unbekannt. Ein zweiter, fast ebenso kräftiger Kiel ist auf der letzten Windung vorhanden, mindestens zwei weitere Spiralbänder befinden sich auf der Windungsunterseite. Die Form der Apertur ist unbekannt, diese verengt sich aber zu einem Siphonalkanal. Die Außenlippe der Apertur ist zu einem Flügel ausgezogen, der an der Vorderseite einen weiten gebogenen Sinus aufweist. Der Flügel trägt zwei sehr hervortretende Finger welche mit den Kielen übereinstimmen. Von diesen ist der hintere Finger weg von der und leicht hinter die Apertur gerichtet, der vordere Finger ist nach vorne gerichtet. Der vordere scheint länger und breiter als der hintere Finger zu sein. Auf der Innenseite des Flügels befinden sich zwei tiefe schmale Kanäle, die in die Finger laufen. Der äußere Rand des Flügels ist verdickt, die Innenlippe ist nicht bekannt. Der Flügel mit den charakteristischen zwei Fingern unterscheidet Hemichenopus araucanus von allen anderen Aporrhaiden Chiles. Es wurde Philippi (1887) vorgeworfen, Chenopus araucanus aus 17 Fragmenten rekonstruiert zu haben (Zinsmeister & Griffin 1995, S. 698). Obwohl dies sicher der Fall ist, erlaubt das Typusmaterial eindeutig eine solche Rekonstruktion. In Philippi’s Material befinden sich gut erhaltene isolierte Flügel, die deutlich die zwei Finger zeigen. Dicroloma zelandica Marshall, 1919 aus dem Eozän von Neuseeland (siehe Maxwell 1992, S. 91, Taf. 9h, i) ähnelt Hemichenopus araucanus und wird hier zu Hemichenopus gestellt. Beu & Maxwell (1990) und Maxwell (1992) bemerkten bereits, dass die Zuordnung zu Dicroloma Gabb, 1868, einer mesozoischen Gattung, nicht zufriedenstellend war, ließen sie aber aus Ermangelung besserer Alternativen dort. Hemichenopus zelandica unterscheidet sich von H. araucanus durch seine Größe und die höhere Anzahl an Spiralbändern unter den Kielen."

References:


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