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Species / Latiala Papilionacea

Latiala Papilionacea

Stromboidea


Original Description of Rostellaria papilionacea by Goldfuss, 1844, p. 18:

  • "Rostellaria testa fusiformi, anfractibus (7) convexis costulatis inferiore longitudinaliter striato, labro alato expanso integro."
  • "Spindelförmig, mit 7 convexen glatten Windungen, welche mit scharfen Längsrippen besetzt sind. Diese verflachen sich auf der letzten derselben, und gehen auf der breiten, flügelförmigen, ganzrandigen Lippe in zarte Streifen über. Der Flügel wird an seinem äußern Rande breiter, und bildet vortretende Ecken. Der Kanal ist kurz."

Locus typicus: Aachen, North Rhine-Westphalia State, Germany

Stratum typicum: "Grünsand", upper Cretaceous

Rostellaria papilionacea Goldfuss, 1844, pl. CLXX, fig. 8

Comment:

  • Goldfuss mentions Strombites papilionatus Schlotheim, Petrefaktenkunde, p. 154

History and Synonymy

1820

Comment von Schlotheim, 1820, p. 154:

  • "2. Strombites papilionatus. Aus neuerm Sandstein der Gegend von Aachen. Mit versteinerter Schaale und bis auf den Flügel sehr gut erhalten. (1 Ex.) In der Form und in Ansehung der Längenrippen sehr viel Ähnlichkeit mit Rostellaria fissurella Lamarks, fast alle Exemplare dieser Art kommen, jedoch mit einem ganz sonderbar und sehr zierlich gestaltetem Flügel zum Vorschein, der stets beschädigt, und dessen Verbindung mit der Mundöffnung unterbrochen ist, daher sich bis jetzt noch nicht entscheiden läßt, ob er wirklich zu diesen Strombiten gehört, oder einer andern Muschelart herrührt. Da er jedoch so häufig mit dieser Schneckenart, und immer zur Seite der Mundöffnung angetroffen wird, so gewinnt Vermuthung einige Wahrscheinlichkeit. Dieser Flügel ähnelt der Gestalt eines Schmetterlingflügels, und ist sehr regelmäsig mit etwas krummlaufenden sehr feinen, schwach erhabenen Rippen besetzt, zwischen welchen der Länge nach, in gleicher Entfernung, kleine vertiefte Puncte hinlaufen, welche dem Ganzen ein sehr zierliches Ansehen verschaffen. Nur sehr vollständig aufgefundene Exemplare können über die wahre und so räthselhafte Gestalt dieses Strombiten entscheiden."

1842

Rostellaria papilionacea in Geinitz, 1842, pl. XVIII, fig. 8

1846

Rostellaria papilionacea in Reuss, 1846, pl. IX, fig. 6

  • "Plänermergel von Luschitz" (Lužice, Most District, Czech Republic)

1861

Rostellaria papilionacea in Binkhorst, 1861, pl. I, fig. 12a, b, c

Rostellaria papilionacea in Binkhorst, 1861, pl. Va, fig. 10

1884

Comment Dames, 1884: "...In Bezug auf Aporrhais papilionacea ist Herr Holzapfel der Ansicht, dass dieselbe die Bezeichnung Aporrhais (Lispodesthes) Schotheimi Röm. sp. erhalten müsse, weil A. Römer sicher die Aachener Form mit diesem Namen belegt habe, und dass der Name Aporrhais papilionarea trotz seiner grossen Verbreitung in der Literatur unter die Synonyma zu verweisen sei. - Dazu sei Folgendes bemerkt. Es ist zunächst schwer festzustellen, welcher von beiden Namen die Priorität besitzt, da Goldfuss's Petrefacta Germaniae III. von 1841-1844, A. Römer's Kreidewerk von 1841 datirt ist. Es würde sich deshalb darum handeln, denjenigen Namen zu wählen, unter welchem die Art am kenntlichsten beschrieben und abgebildet ist. Ich kann in dieser Hinsicht nicht mit Herrn Holzapfel übereinstimmen, wenn er den Romer'schen Namen annimmt, "trotz der ohne Aachener Vergleichsmaterial unbestimmbaren Abbildung" und den Goldfuss'schen Namen cassirt, "da die, Abbildung desselben bezüglich des Flügels nicht richtig ist." - Die Schlotheim'sche Sammlung enthält übrigens noch ein zweites Stück derselben Art unter der Bezeichnung "Buccinites terebratus", und diesem Namen gebührt eigentlich die Priorität, da es in Schlotheim's Petrefactenkunde früher gedruckt ist (pag. 133) als Strombites papilionatus (pag. 154). Da derselbe noch nirgends Anwendung gefunden hat und völlig obsolet geworden ist, so wird er wohl am zweckmässigsten unterdrückt."

1893

Rostellaria papilionacea Fric, 1893, p. 85, fig. 77

  • Brezno (formerly Priesen), Ústí nad Labem Region, Czech Republic

Specimens from private collections

Latiala cf. papilionacea (Goldfuss, 1844); Brezno-Formation, Coniacian, upper Cretaceous; Brezno (formerly Priesen), Ústí nad Labem Region, Czech Republic; Coll. Ulrich Wieneke


References

  • Fric, 1893
  • Dames, 1884. Über Trigonia alata Schloth. sp. und Aporrhais papilionacea Schloth. sp. Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft Band 36, Heft 4 (1884), p. 882 - 884
  • Kiel, Steffen; Bandel, Klaus; 2002. About some aporrhaid and strombid gastropods from the Late Cretaceous. Paläontologische Zeitschrift, 76, pp.83-97

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