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Species / Persististrombus Inflexus

Persististrombus Inflexus

Stromboidea


Original Description of Strombus inflexus by Eichwald, 1830, p. 222 (Footnote):

  • "Testa elongato-turbinata, longitudinaliter substriata, striis obliquis prope aperturam inferiorem conspicuis; spirae anfractus singuli angulati, exserti, nodosi."

Locus typicus: Salisze, Ukraine

Stratum typicum: Middle Miocene


Strombus inflexus in Eichwald, 1853, pl. 8, fig. 18 (?)

Eichwald, 1830, p. 221:

  • "Nicht minder häufig sind die Conen; bei Bilka und Shukowze finden sich C. exiguus, m. und exaltatus, m., häufiger ist eine mit dem C. antediluvianus, Brug. wohl identische Art grösser als die vorigen; am seltensten aber im Lehmlager von Salisze C. argillicola, m. von der Grösse und Gestalt des C. deperditus, doch etwas breiter, ohne Querstreifen und stumpf zugespitzt. Eben da findet sich auch ein Strombus inflexus, m. aber noch weit seltner, von der Gestalt und Größe des St. Fortisii."

History and Synonymy

1837

Description of Strombus tuberculiferus by Pusch, 1837, p. 127:

  • "2 Strombus tuberculiferus M. de Serres. Var. [alpha]. Jung mit stumpfen Knoten, Serres Geogn. des terr. tert. pl. III, fig. 3, 4. Var. [beta]. Älter mit mehr dornigen Knoten: Stгоmbus Rоnсanus Serres, pl. III, fig. 1, 2. Polnische Abänderung, Taf. XI, Fig. 12 a, b. Var. [gamma]. Adulta mit stumpfen Knoten = Pteroceга radix Al. Brongn., Vic., p. 74, pl. IV, fig. 9. Testa ovata oblonga, transversim obsoleto-multisulcata, spira exserta, anfractibus 7, tuberculis conicis plus minusve elevatis eleganter coronatis, superioribus tribus in individuis junioribus longitudinaliter costulatis, apertura elongata, angusta, canali brevi truncato, labro acuto integro, columella acuta, dextrorsum inflexa."

Strombus tuberculiferus M. de Serres in Pusch, 1837: 127, pl. 11, fig. 12a, b.

1853

Hörnes, 1853, p. 188 about Strombus coronatus:

  • "Die vorliegende Form stimmt so vollkommen mit den Exemplaren überein, welche das kaiserliche Cabinet aus Castell'arquato, Tresanti, Sicilien und Cypern besitzt, dass ich mich gezwungen sehe, dieselbe unter der obigen Benennung hier anzuführen, obgleich gerade diese Exemplare die meisten charakteristischen Merkmale mit dem folgenden Strombus Bonellii gemein haben und daher ein Verbindungsglied zwischen dem Strombus coronatus und St. Bonellii herzustellen scheinen, wie diess schon Bronn in seiner Lethaea II.Band, pag. 1085 erwähnt. Ich habe vorläufig diese beiden Formen noch getrennt gehalten, weil sie sich durch ihre äussere Gestalt leicht trennen lassen und jedenfalls in der Folge den Typus von zwei Varietäten abgeben werden, von denen sich die eine durch ihre mehr bauchige mit gedrücktem Gewinde und starken Zacken versehene Form auszeichnet, während die andere durch ihre mehr spindelförmige Gestalt und das meist sehr spitze Gewinde leicht kennbar ist; doch gibt es auch Mittelformen von denen es allerdings schwer zu sagen ist, ob sie der einen oder anderen Species angehören. Vergleicht man die beiden Extreme dièser Formen, z.B. die Abbildung, welche Deshayes in seinem Morea, mit jener, welche Michelotti vom Strombus Bonellii gibt, so möchte eine solche Vereinigung fast unglaublich scheinen und dennoch gibt es Formen, welche einen allmäligen Uebergang herstellen. Glücklicherweise befinden sich sämmtliche Belegstücke dieser meiner Ansicht im kaiserlichen Cabinete und in der Sammlung der k.k. geologischen Reichsanstalt, so dass ich diese Uebergänge jederzeit nachweisen kann. Die Schale der als St. coronatus Defr. betrachteten Form ist kreiselförmig verlängert. Das Gewinde ist kurz, zugespitzt und besteht aus acht bis neun Umgängen, welche an ihrer Basis mit Knoten versehen sind; die Naht ist einfach und wellenförmig. Der letzte Umgang ist verhältnissmässig sehr gross, nach unten zugespitzt und an dem oberen Theile mit einer Reihe stark hervortretender Knoten versehen. Unterhalb dieser Reihe befinden sich noch zwei Reihen schwach angedeuteter Knoten. Die ganze Oberfläche ist übrigens mit mehr oder weniger stark ausgedrückten Transversalfurchen bedeckt. Die Mündung ist verlängert, eng; der rechte Mundrand in einen wenig abstehenden Flügel erweitert, sehr dick, abgestumpft und nach aussen gewendet, am Grunde desselben befindet sich die für das Geschlecht Strombus bezeichnende Ausbuchtung. Dieselbe ist bei den Wiener und italienischen Exemplaren sehr deutlich, während sie an dem Exemplare aus Morea von Deshayes nur schwach angedeutet beobachtet wurde. Der linke Mundrand ist mit einer dünnen Callosität bedeckt, welche fast die ganze Bauchseite der Schale einnimmt, und stark nach rückwärts gebogen. Die Mündung ist an ihrem unteren Ende durch eine breite tiefe Ausrandung begränzt. Interessant ist die Verbreitung dieser indischen Form in den neogenen Tertiärablagerungen. Man findet sie zu Manthelan in der Touraine, St. Paul bei Dax, im südöstlichen Frankreich, bei Asti, Castell'arquato, Tresanti in Toscana, Tarent, Palermo und Buccheri in Sicilien, auf Morea, Cypern und zu Salisce in Volhynien. Nach Ackner's Verzeichniss und nach Exemplaren, welche Herr Neugeboren freundlichst eingesendet hatte, kommt diese Species auch noch zu Lapugy in Siebenbürgen vor. Im Wienerbecken ist dieselbe eine Seltenheit, ich kenne nur zwei Exemplare aus dem Tegel yon Vöslau und eines aus den Sandablagerungen zu Grund. Sammlung des k.k. Hof-Mineralien-Cabinetes und der k.k. geologischen Reichsanstalt."

Strombus coronatus in Hörnes, 1853, pl. 17, fig. 1a, b

2013

Description of Harzhauser & Kronenberg, 2013, p. 790:

  • "Description.—Moderately large robust shells of 70–90 mm height, with exceptionally large specimens of up to 108 mm. Mean apical angle ranges around 58°; the bulky body whorl has an mean angle of 37° and accounts for 70–80% of the total height. A characteristic feature is that the knobby nodes on the spire whorls are often partly covered along their base by a concave sutural band of the following whorl. This feature causes a gradate or regularly conical spire outline. Spire whorls display fine spiral threads in the upper half; these are often crossed by growth lines resulting in a cancellate pattern. Strong spines are frequently developed along the shoulder of the last whorl, usually pointing slightly in adapical direction. Their strength and number is highly variable and their morphology ranges from knobs to spiny nodes. The collection of the NHMW includes specimens with 4–9 spines, but also shells with strongly reduced spines. While the last whorl of many species allocated to Persististrombus have an irregular shell surface with folds, knobs and/or axial swellings, the shell surface of the last whorl of Persististrombus inflexus is rather smooth. Nevertheless, several specimens display weak spiral ribs or faint spiral threads on the last whorl. A row of axially elongate nodes may occur close below the row of spines. If these knobs are reduced, at least an indistinct angulation is developed. The wing is wide and terminates in a convex margin with a considerably thickened outer lip. The tip of the wing is slightly expanding up to the height of the last spire whorl but its attachment does not reach above the shoulder or the suture. A thin glossy layer covers the base partly but never develops into a callous pad."

Specimens from institutional collections

Persististrombus inflexus (Eichwald, 1830); Tortonian, Miocene; Kozlubucak, Karaman, Karaman Province, Turkey; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 42561

Persististrombus inflexus (Eichwald, 1830); Tortonian, Miocene; Kozlubucak, Karaman, Karaman Province, Turkey; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. SSS 42577


Specimens from private collections

Persististrombus inflexus (Eichwald, 1830); loc. 13; 71 mm; tl: under UV light, others: colour variations of tl; Coll. & photo Jaap van der Voort

Persististrombus inflexus (Eichwald, 1830); loc. 13; 71 mm; under UV light; Coll. & photo Jaap van der Voort

Persististrombus inflexus (Eichwald, 1830); protoconch; loc. 13; 71 mm; Coll. & photo Jaap van der Voort


References

  • Eichwald, E. 1830. Naturhistorische Skizze von Lithauen, Volhynien und Podolien in Geognostisch−Mineralogischer, Botanischer und Zoologischer Hinsicht. 256 pp. Voss, Wilna.
  • Eichwald, E. 1853. Lethaea Rossica ou Paléontologie de la Russie; 3, dernière période. 533 pp. Schweizerbart, Stuttgart.
  • Harzhauser, M. and Kronenberg, G.C. 2013. The Neogene strombid gastropod Persististrombus in the Paratethys Sea. Acta Palaeontologica Polonica 58 (4): 785–802.Fulltext
  • Hörnes, M. 1851-56. Die fossilen Mollusken des Tertiär-Beckens von Wien. I. Univalven. Abhandlungen der Kaiserlich-Königlichen Geologischen Reichsanstalt 3: 1–736, pls. 1–52. [1–42, pls. 1–5 (1851); 43–184, pls. 6–15 (1852); 185–296, pls. 16–32 (1853); 297–384, pls. 33–40 (1854); 385–460, pls. 41–45 (1855); 461–736, pls. 46–52 (1856).], Fulltext

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