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Species / Tibia Verbeeki

Tibia Verbeeki

Stromboidea


Original Description of Rostellaria (s.str.) Verbeeki by Martin, 1899, p. 189:

  • "Das Embryonalende besteht aus glatten Umgängen, welche in gleichem Sinne wie die Mittelwindungen gewölbt sind und deren Anzahl anscheinend vier betrug; drei sind nur erhalten. An seinem jüngsten Abschnitte stellen sich schwache Spiralen und sehr schräg gestellte Querwülste ein, die ohne Unterbrechung in die eigentliche Skulptur der Mittelwindungen übergehen. Letztere ist anfangs deutlich gegittert, indem scharf ausgeprägte, etwas gekrümmte Querrippen von gleich starken Spiralen gekreuzt werden, so dass ein regelmässiges Netzwerk mit Knoten in den Kreuzungspunkten entsteht. Mit dem Anwachsen der Schale drängen sich aber die Längsleisten enger zusammen und beschränken sie sich mehr und mehr auf die Zwischenräume zwischen den Querleisten, bis die Skulptur am jüngeren Gehäuseteile fast ganz zurücktritt. Hier nehmen die Querleisten den Charakter von Zuwachsstreifen an und stellt die Längsskulptur nur noch eine feine Liniirung dar; drei bis fünf der jüngsten Mittelwindungen können auf diese Weise nahezu glatt werden. Die Gesammtzahl der Mittelwindungen betrug nach der Rekonstruktion der verschiedenen, zur Untersuchung vorliegenden Bruchtheile etwa fünfzehn. Von diesen sind die älteren ziemlich stark gewölbt, die jüngeren nahezu flach. Von der Schlusswindung ist leider nur der hintere Abschnitt erhalten; man bemerkt an ihr links, gegenüber der Mündung, einen Höcker wie bei der recenten R. curvirostris Lam. (Reeve pl. 1, spec. 2); vor der Nahtlinie sind deutliche Spiralleisten vorhanden, während der hintere Theil des letzten Umganges die Skulptur des Gewindes zeigt. Die Innenlippe ist wohl entwickelt und hebt sich scharf von der Spindel ab; hinten trägt sie einen Knoten, welcher die kurze und rückwärts gekrümmte Rinne von der Mundöffnung scheidet. Diese Rinne reicht nicht über die Mitte der letzten Mittelwindung hinaus."

Locus typicus: Ciodeng, Java Island, Indonesia

Stratum typicum: unnamed beds from the upper Miocene

Tibia (Tibia) verbeeki (Martin, 1899); Syntypes; in Leloux & Wesselingh, 2009; upper Miocene; Ciodeng, Java Island, Indonesia; 81 mm, 68 mm and 27 mm; Coll. Naturalis nos. RGM 10271, 10272a and 10272b; Copyright Naturalis

Rostellaria verbeeki Martin, 1899; Syntype; upper Miocene; Ciodeng, Java Island, Indonesia; 81 mm; Coll. Naturalis no. RGM 10271; Copyright Naturalis

Comment Martin, 1899, p. 190:

  • "Es gelangten 9 Stücke zur Untersuchung; von diesen stammen 8 von Selatjau, am Tji Longan, 1 vom Tji Djarian, beim Kampong Tjiodeng."

History and Synonymy

1932

Haanstra & Spiker, 1932, p. 1101 about Rostellaria verbeeki:

  • "Die zwei Bruchstücke, welche uns vorliegen haben keine Embryonalwindungen, während die Schlusswindung verletzt ist. Die Spiralskulptir vorne auf der Schlusswindung ist die gleiche wie bei R. verbeeki Mart.; die anwesenden Umgänge sind aber flächer. Die letzte Mittelwindung hat bei dem einen Exemplar eine Andeutung, dass die Rinne, welche von der Mundöffnung nach hinten läuft, weniger rückwärts gekrümmt ist als bei R. verbeeki und fast bis an die Sutur zwischen letzter und vorletzter Mittelwindung reicht. Das zweite Bruchstück zeigt nichts von einer Rinne. Die Objekte zeigen auch Übereinstimmung mit Rostellaria delicatula Nevil. von Timor (P. Tesch. Pal. v. Timor. Lief. VIII. p. 50. T. CXXX. fig. 169.), aber sind durch das Fehlen von Spiralfirchen in der Nähe der hinteren Sutur von dieser verschieden."

p. 1096:

  • "Das Geologisch-Mineralogische Institut in Utrecht besitzt eine Sammlung neogener Mollusken, von Dr. J. Th. Erb geschenkt und von ihm gesammelt während geologischen Aufnahmen in der Residenz Rembang auf Java. Diese Fossilien stammen von der Nordseite des Lodan-Sattels und zwar vom Oberlauf des linken Seitenastes eines Flüsschens, das die Nordflanke des Lodanhügels entwässert und auf seinem Wege zum Meere das Dorf Lodan durchfliesst. Die Fossil-führenden Schichten bestehen aus grauen und braungrauen Tonen, die mit Lepidocyclinen-Kalksteinen, Mergeln und Quarzsanden wechsellagern. Sie gehören den "Ngrajong-Schichten" an (Unt. Miozän, siehe W. Leupold u. I.M. van der Vlerk, Tabelle zu "Tertiary" in: Feestbundel Prof. Dr. K. Martin 1931, p. 648)."

Specimens from institutional collections

Rostellaria verbeeki Martin, 1899; Tji Talahab, Java Island, Indonesia; Coll. Naturalis Leiden no. 92141


References

  • Abbott, 1960
  • U. Haanstra & E. Spiker, 1932. Über Fossilien aus dem Altmiozän von Rembang (Nord Java).Proceedings Royal Acad. Amsterdam, vol. XXXV, 1932, pp. 1096-1104.
  • J. Leloux & F.P. Wesselingh, 2009. Types of Cenozoic Mollusca from Java in the Martin Collection of Naturalis, NNM Technical Bulletin, Vol. 11 (2009), p. 1-765, Fulltext
  • Martin, K. 1899–1906. Die Fossilien von Java auf Grund einer Sammlung von Dr. R. D. M. Verbeek. Sammlungen des geologischen Reichsmuseums Leiden (Neue Folge) 1: 1899: Ocinebra—Telescopium: 133–220, 1905: Modulus—Delphinula: 221–281, 1906: Nachtrag zu den Gastropoden: 281–325, Fulltext
  • Skwarko, S.K.& Sufiati, E. 1994. Mollusca in Indonesian Cenozoic Biostratigraphy (a computerised compilation). Gastropoda. Geological Research & Development Centre, Palaeontological Section, Geology Division, Bandung , 3: 912 pp.

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