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Species / Aporrhais Speciosa

Aporrhais Speciosa

Stromboidea


Original Description of Strombites speciosus by von Schlotheim, 1820, p. 155:

  • "Eine der zierlichsten und schönsten Schneckenarten unter den Versteinerungen. In der Form einige Ähnlichkeit mit Stromb. pes pelecani Linn. aber übrigens sehr verschieden. Gewöhnlich aus 8 Windungen bestehend, wovon die obere Mundwindung mit einem langen und breiten Flügel versehen ist, der sehr zierlich und fein in die Queere gestreift, und mit drey etwas erhöheten rippenartigen, mit kleinen Knötchen besetzten Streifen erscheint, welche sich in hervorstehende Zähne endigen, wodurch der Flügel ein ausgezacktes Ansehen erhält. Der sehr runde kugelförmige Rücken dieser Mundwindung ist in der Richtung der fortlaufenden erhöheten dreyfachen Streifung, mit noch erhabnern kleinern Knoten besetzt, und sie selbst endigt sich in eine nicht sehr lange Spitze und Rinne. Die untern Windungen sind sämmtlich, schief und krummlaufend, der Länge nach gestreift, und durch feine Queerstriche gegittert. Er kommt nur selten, und fast niemahls ganz vollständig zum Vorschein."

Locus typicus: Sternberg, Mecklenburg-West Pomerania State, Germany

Stratum typicum: Eochattian, Chattian, upper Oligocene

Strombites speciosus von Schlotheim, 1820; Syntypes; upper Oligocene; Sternberg, Mecklenburg-West Pomerania State, Germany; Coll. Naturkundemuseum Berlin no. MB.Ga.7426.1-2

Comment Wieneke

  • Arguments for the following interpretation:
    • 3 rows of knobs on body whorl ("mit drey etwas erhöheten rippenartigen, mit kleinen Knötchen besetzten Streifen")
    • Description does not mention a callous, which is typical for the third (large) Sternberg-morph.

History and Synonymy:

Aporrhais speciosa von Schlotheim, 1820:155 [as Strombites speciosus; nomen protectum]

  • Syn.: Lambis obliquata Link, 1807:12 [nomen oblitum]

1807

Original Description of Lambis obliquata by Link, 1807, p. 12:

  • "Lambis obliquata Schiefstreifige Flügelschnecke. 1 Zoll lang. Die äußere Lippe ausgebreitet, einmal gezackt, fein quergestreift; die Windungen hervorstehend mit erhabenen schiefen Ribben; die untere mit drey Querreihen Knoten. V. Sternberg."
  • Comment: Lambis obliquata is a nomen oblitum, see Stein et al., 2016

1823

Strombites speciosus von Humboldt, 1823:269

Krüger, 1823:410

  • "Pterocerites. Pes pelicani. Strombites speciosus, Schloth. Mit stark hervortretenden, aus Knötchen gebildeten und mit dazwischen liegenden feinen Längenstreifen, und an dem Flügel mit 4 langen Fingern, von denen jeder eine tiefe, mit der Mundöffnung in Verbindung stehende Rinne hat. Der eine Finger bildet die untere und der ihm gegenüberstehende die obere Verlängerung des Flügels; zwischen ihnen befinden sich in gleicher Entfernung die beiden übrigen Finger. Bei Sternberg in Meklenburg, und in der Gegend von Parma."

1825

Krüger, 1825:318 Strombites speciosus

1827

Römer-Büchner, B.J. 1827. p. 19: "Strombus speciosus, selten bei Gronau [Frankfurt] im Thon."

1828

Hoffmann, 1828:119 on Rostellaria Pescarbonis from Bockup [Bokup]:

  • "Rostellaria Pescarbonis. A. Brongn. Mem. sur les terrains de sediment superieurs, p. 75. Pl IV. Fig. 2. a. b. (sehr nahe übereinstimmend). Strombus Pes pelecani Brocchi II. p. 385. Wahrscheinlich der bei Sternberg so häufige Strombites speciosus Schloth. Petrefactenk. p. 155. Sehr häufig."

1830

von Buch, 1830:66 on Rostellaria pes carbonis:

  • "Rostellaria pes carbonis. Brogniart Vicentin Tab. IV. fig. 2. Fr. Hoffmann, Pogg. Annal. XII. 119. ungemein häufig. Sie ist es doch nicht, weder in den Schichten von England oder von Frankreich. Eilf Windungen, Breite zur Länge von der Spitze bis zum nächsten oder oberen Mundwinkel wie 3 zu 5. 22 Längsstreifen, welche nur an der unteren letzten Windung sich zu undeutlichen Warzen erheben. Daher findet sich auch keine Kante oder carina, sondern die Windungen sind bauchig. Von den Querstreifen bleiben 22 auf den Windungen unbedeckt. Auf der ersten Windung zählt man 42 Querstreifen, schmale und breite abwechselnd von der Sutur bis zum zweiten Rande, welcher in den oberen Stachel des Flügels ausläuft."

1838

Bronn, 1838:1089 Chenopus speciosus

  • Bronn synonymized Chenopus speciosus with Chenopus pes pelecani.

1846

Boll, 1846, p. 173 on Rostellaria pes carbonis:

  • "Rostellaria pes carbonis Brong. Vicent, 6, 2. Eilf Windungen; Breite zur Länge von der Spitze bis zum oberen Mundwinkel wie 3:5; 22 Längsstreifen, welche nur an der unteren letzten Windung sich zu undeutlichen Warzen erheben. Daher findet sich auch keine carina, sodern die Windungen sind bauchig. Von den Queerstreifen bleiben 22 auf den WIndungen unbedeckt. Auf der ersten Windung zählt man 42 Queerstreifen, schmale und breite abwechselnd. (L. v. Buch.) - Häufig."

1849

Karsten, 1849:29 on Chenopus pes carbonis:

  • "Sehr häufig. Variirt bedeutend, rücksichtlich der Knoten und Längsfalten. Windungen abgerundet, ohne Kiel, auch auf der Grundfläche des letzten Umganges kein Kiel, wodurch sich die hiesigen Stücke von Ch. pes pelicani unterscheiden. Von den drei Knotenreihen der letzten Windung ist die oberste meist viel stärker, als die beiden anderen, auf den beiden oberen Windungen gehen die Knoten in schräge Längsfalten über, welche bei einigen Stücken dichter stehen und feiner werden, als gewöhnlich (Boll's Rostellaria tenuis), aber mehrentheils bei den dünnschaaligen jungen Exemplaren. Der Außenrand des Flügels ist nie so scharf eingeschnitten, als bei Ch. pes pelicani, sondern mehrentheils nur geschweift, ohne weit hervortretende Finger. Alles zusammen rechtfertigt die Trennung von Ch. pes pelicani, wozu Bronn (Leth. p. 1090) die Sternberger Stücke stellt, und ist dieser Art der oben gewählte Namen, welchen auch L. v. Buch auf dieselbe angewendet, zu lassen."

1850

Description of Chenopus sp. by A. Braun, 1850, p. 1130:

  • "grössere Art, bis jetzt nur in unvollständigen Exemplaren gefunden. Ebendaselbst [Im Sand bei Weinsheim]."

1853

Sandberger: Chenopus speciosus

1854

Hamilton: Chenopus sp.

Description of Aporrhais speciosa by Beyrich, 1854a, p. 171:

  • "Beschreibung. Die verschiedenen auf Tafel 11 zur Aporrhais speciosa gegebenen Abbildungen zeigen, dass diese Art in sehr verschiedenen Dimensionen im ausgewachsenen Zustande vorkömmt. Figur 1 ist ein Stück von ganz ungewöhnlicher Grösse von Flensburg in der Kieler Sammlung; Figur 2 (von Segeberg), Figur 3 (aus einem, von dem typischen Sternberger Gestein etwas abweichenden, eisenschüssigen Sandstein in der Rostocker Sammlung), und Figur 6 (von Crefeld), sind gewöhnliche mittlere Dimensionen von den grösseren Abänderungen der Art; Figur 4 und 5 sind kleinere Formen aus dem typischen Sternberger Gestein, in welchem sie als häufige Versteinerungen vorkommen. Das Embryonalende scheint sehr gebrechlich gewesen zu sein; es war an allen ausgewachsenen Stücken, die ich beobachtete, abgeworfen, und nur an einem Fragment aus dem Sternberger Gestein sah ich es erhalten. Es ist klein, und besteht aus 2 bis 3 gewölbten glatten Windungen, mit welchen das Gewinde ziemlich stumpf endet. Man sieht gewöhnlich an den ausgewachsenen Stücken nur 5 bis 6 Mittelwindungen erhalten, und kann annehmen, dass bei denselben ausser dem Embryonalende auch noch die ersten Mittelwindungen abgeworfen sind; nur an dem einen in Figur 2 abgebildeten Stück sind 8 Umgänge des Gewindes erhalten. Die oberen Mittelwindungen haben eine zierliche Skulptur, welche aus einem Gitterwerk von zarten schmalen Querstreifen und etwa gleich starken, zahlreichen, stark gebogenen Längsstreifen besteht. In den unteren Mittelwindungen, bald früher bald später, ändern sich die Längsstreifen allmälig, indem sie zugleich an Zahl abnehmen, in starke Längsrippen um, während die Querstreifen an Stärke wenig zunehmen und gleichmässig auch die ganze Oberfläche der Schlusswindung bedecken. Die Längsrippen bleiben in den unteren Mittelwindungen gebogen oder stehen schief; sie erhalten bei grösseren Individuen häufig in der letzten Mittelwindung etwas unter der Mitte eine knotige Anschwellung, bleiben aber stets deutlich als Rippen bis zur oberen und unteren Naht heran verfolgbar; nie bildet sich im Gewinde ein mit Höckern besetzter Kiel aus. Abänderungen kommen vor (Figur 5), wo auch die unteren Mittelwindungen die feiner gegitterte Skulptur der oberen behalten. Die Schlusswindung erhält 3 mit Höckern besetzte Kiele, oder erhabene Gürtel von Höckern. Der oberste Kiel trägt gewöhnlich die stärksten Höcker, die je nach den Individuen bald sparsam bald in grösserer Zahl vorhanden sind. Der mittlere Kiel ist gewöhnlich von dem oberen weiter entfernt als von dem unteren, und meist noch mit deutlichen Höckern besetzt, welche schwächer sind als die des oberen Kiels und ihnen in der Zahl nicht correspondiren; seltener ist dieser Kiel glatt, nie fehlt er. Der untere schwächste Kiel ist nicht selten undeutlich, und kann ganz fehlen (Figur 3); auch er ist oft noch gleich den oberen Kielen mit Höckern besetzt (Figur 4). Der Flügel, zu welchem sich der Aussenrand der Mündung erweitert, hat nie vorspringende Zacken, welche bei den Aporrhais-Arten, wo sie vorkommen, dadurch bedingt sind, dass sich die Kiele der Schlusswindung über die äussere Fläche des Flügels fort bis an den Rand, den sie hervorziehen, verlängern. Auf der Oberfläche des ganzrandigen Flügels der Aporrhais speciosa sieht man nie eigentliche Kiele, sondern gewöhnlich nur eine stumpfe Erhebung, welche von dem oberen Kiel der Schlusswindung ausgeht und zu dem aufwärts gekehrten Winkel des Flügels hinführt. Zuweilen entspricht eine ähnliche Erhebung auch dem zweiten Kiel der Schlusswindung. Die an das Gewinde sich anlehnende obere Verlängerung des Flügels ist meist kurz (Figur 1, 2, 4), seltener über die vorletzte Mittelwindung hinauf (Figur 3) oder selbst bis zur Spitze des Gewindes hin (Figur 5) verlängert, in letzterem Fall bald lappig breit (Figur 3), bald fingerförmig schmal (Figur 5), stets ohne Kiel auf der äusseren Seite. Bei den alten Individuen der grösseren Abänderungen breitet sich die Spindelplatte weit über die Schlusswindung und aufwärts, entsprechend der Ausdehnung des Flügels, auch über einen Theil des Gewindes aus, und erhällt ein schwielig verdicktes Ansehn; gleichzeitig verdickt sich auch die innere Seite des Flügels wodurch die Mündung auffallend verengt wird (Figur 6). Bei den kleineren im Sternberger Gestein verbreiteten Abänderungen (Figur 4 und 5) kommen diese schwieligen Verdickungen nicht vor."

Beyrich: Aporrhais speciosa

  • Locations, where the shells that Beyrich compared, came from:
    • Sternberg
      • Aporrhais speciosa in Beyrich, 1854, pl. 11, fig. 4 from Sternberg
      • Aporrhais speciosa in Beyrich, 1854, pl. 11, fig. 5 from Sternberg
      • see Aporrhais megapolitana
      • Aporrhais speciosa in Beyrich, 1854, pl. 11, fig. 3 from material similar to that from Sternberg
      • see Aporrhais bicarinata
    • Krakow
    • Pinnow
    • Segeberg
      • Aporrhais speciosa in Beyrich, 1854, pl. 11, fig. 2 from Segeberg
    • Schleswig near Flensburg
    • Fredercia (Danmark)
    • Flensburg
      • Aporrhais speciosa in Beyrich, 1854, pl. 11, fig. 1 from Flensburg
    • Westeregeln
    • Osterweddingen
    • Hermsdorf near Berlin
    • Görzig near Köthen
    • Freden
    • Kaufingen near Kassel
    • Bünde
    • Krefeld
      • Aporrhais speciosa in Beyrich, 1854, pl. 11, fig. 6 from Krefeld
    • Sylt
  • He described the specimens as variabel in several aspects:
    • form of the ribs on teleoconch whorls
    • form and number of the keels of the body whorl
    • form and number of the knobs of the keels
    • anterior part of the outer lip
  • and united them under the name Aporrhais speciosus.
  • He synonymized the following names:
    • Rostellaria Sowerbyi sensu Nyst
    • Rostellaria margerini De Koninck, 1838
    • Muricites gracilis von Schlotheim, 1820
    • Chenopus paradoxus Philippi, 1843
    • Chenopus decussatus Philippi, 1847
    • Chenopus pescarbonis sensu Karsten, 1849
    • Rostellaria tenuis Boll, 1849
    • Chenopus Parkinsoni sensu Boll, 1851
  • Beyrich, 1854 created two variations of Aporrhais speciosa:
    • Aporrhais speciosa var. margerini
    • Aporrhais speciosa var. megapolitana

Beyrich, 1854b, p. 646:

  • "Aporrhais speciosa Schloth.sp. In schöner Erhaltung von Ober-Kaufungen. Die gleiche Varietät dieser variablen Art, welche De Koninck aus dem belgischen Thon von Boom Rostellaria Margerini genannt hat. In norddeutschem Septarienthon ist sie von Görzig bei Köthen gekannt. Die Art findet sich auch in den nächstälteren und jüngeren Tertiärfaunen, in abweichenden Varietäten auch häufig im gelben Sande von Cassel wie im Sternberger Gestein."

1856

Chenopus pes pelecani Hörnes, 1856:194 [partim]

  • Hörnes lumps several Neogene and recent Aporrhaidae

1858

Chenopus speciosus in Sandberger, 1858, pl. X, fig. 9

1860

Chenopus speciosus in Sandberger, 1860, pl. XX, fig. 5

Mayer, 1860, p. 117:

  • "Der vorliegende Abdruck zeigt nebst dem Gewinde den Anfang des gekrümmten Kanales und den knieförmig gebogenen hintern Rand des Flügels; er gehört daher zweifelsohne zu dieser Art. Beyrich vereinigt mit Unrecht, denke ich, den Ch. pes-carbonis von Roncà mit der nordeuropäischen Species. Die Länge und Gradheit des Kanales der südlichen Form passen nicht zu Ch. speciosus. Ich glaube eher den ächten Brongniartischen Ch. pes-carbonis in einem in der südtongrischen Bildung von Haering in Tyrol häufig vorkommenden Chenopus wiedergefunden zu haben, der sich durch die Länge der Flügelzacken und des geraden Kanales auszeichnet. Indessen ist die vollständige Uebereinstimmung der Beiden nicht sicher."

1861

Original Description of Aporrhais speciosa var. bicarinata Koch & Boll in Koch, 1861, p. 208:

  • [Koch:]"In meiner Sammlung aus der Gegend von Schwerin und von Moideutin bei Wismar, in der Bollschen Sammlung ein Exemplar aus der Gegend von Güstrow in Geröllen, die dem Sternberger Gestein nahe stehen aber doch vielleicht jünger sind. Dies Petrefakt ist der vorigen Varietät [Aporrhais speciosa var. margerini] zwar nahe verwandt, unterscheidet sich aber sehr bestimmt durch das constante Fehlen des untersten Kiels auf der Schlußwindung. Die obere Knotenreihe und der knotige Kiel darunter stehen so, daß die Mitte der Schlußwindung zwischen beiden liegt. Als Fortsetzung der oberen Knotenreihe zieht sich wie bei der vorigen Varietät eine kielartige Erhebung über den Flügel fort, dieselbe ist jedoch nicht so kräftig entwickelt und steigt bei weitem nicht so steil an, wie dort, und entspricht derselben auf der Unterseite des Flügels eine tiefe Rinne. Die Schale ist selbst bei vorwiegenser Größe bei weitem schwächer, wie die der vorigen Varietät, der Flügel ist unterhalb nicht verdickt und die Spindelspalte nur so schwach belegt, daß überall die Sculptur durchscheint, daher die Mundöffnung bei weitem freier und größer."
  • [Boll:] Zusatz des Herausgebers. - An der specifischen Selbstständigkeit meiner Ap. bicarinata nov. sp. (diesen Namen führt sie seit Jahren in meiner Sammlung!) habe ich trotz Beyrichs Einsprache noch niemals gezweifelt, obgleich ich sie anfänglich, als sie zuerst in meine Hände kam, für Ap. Margerini de Kon. (= Ap. Parkinsoni Nyst) hielt. Diese aber hat auf der letzten Windung constant drei Kiele, wie dies die Abbildung bei Beyrich (XI. I. 2) und Nyst (XLIV. 4) und die von letzterem gegebene Beschreibung deutlich zeigen: `sur le dernier tour les côtes sont totalement chngées en une carène fortement tuberculeuse, qui en occupe la partie médiane, et sous laquelle l'on en apercoit encore deux autres beaucoup moins pronocées, dont la médiane est seule pourvue de petites tubercules rapproches.´ - Bildeten unsere Stücke nur eine Abart der Ap. Margerini, so wäre es doch der sonderbarste Zufall von der Welt, wenn hierher nach Meklenburg diese Varietät so vorzugsweise verschlagen wäre, denn alle unsere Exemplare von Güstrow (m. Sammlung), Rostock (Rost. Mus,), Pinnow (wo sie lose in der Mergelgrube gefunden, - Dr. L. Brückners Sammlung !), Schwerin und Moideutin (Koch's Sammlung) zeigen keine Spur eines dritten Kieles. Auch die Bildung des Flügels, der Mundöffnung und der Spindelplatte ist, wie Dr. Koch hervorhebt, bei unserer Art eine andere. ' Les trois caarènes (so setzt Nyst seine Beschreibung der Ap. Margerini fort, ) se prlongement jusqu'à une gouttière tres-sinueuse, separant la spire du prolongement du bord qui se tranforme en une aile très-épaisse, large, bianguleuse, s'étendant jusqu'au delà du sommet de la spire et qui donne lieu à une callosité très-forte et très-lisse recouvrant à peu près la moitié de la coquille du côté de la columelle. L'ouverure est ovale, très-étroite, déprimée et oblique.' - Mein Exemplar von Güstrow ist übrigens noch um die Hälfte größer als das Rostocker, welches Beyrich XI. 4 abgebildet hat."

Koch, 1861, p. 209 on Aporrhais speciosa var. megapolitana:

  • "Eine der häufigeren Conchylien des Sternberger Gesteins und aus diesem , wie aus gleichalterigem Gestein von Luttersdorf bei Wismar, zahlreich in meiner Sammlung vertreten. Das Embryonalende, welches sehr selten vollständig erhalten ist, besteht aus 2 glatten Windungen, von denen die oberste sehr plat gedrückt ist, wodurch dasselbe ein abgestumpftes Ansehen erhält; dann folgen 4 bis 5 gerundete Mittelwindungen, für deren Sculptur charakteristisch erscheint, daß in den oberen Windungen die Quersculptur, in den unteren die Längssculptur dominiert. Die beiden obersten Mittelwindungen zeigen nur eine Quersculptur, gebildet durch 10 bis 12 scharfe vertiefte Linien; auf der zweiten Mittelwindung breitet sich allmählig schon die Längssculptur der übrigen Windungen vor, indem die Querlinien wie durch leichte gebogene Anwachsstreifen durchschnitten erscheinen; diese Streifen werden sehr allmählich kräftiger, und bilden auf der 3ten Mittelwindung durch die Durchkreuzung mit den noch scharf geschnittenen Querlinien ein zierliches Gitterwerk, dessen Maschen der Quere nach in die Länge gezogen sind. Die 4te oder vorletzte Mittel-Windung zeigt schon kräftig entwickelte Längsstreifen, deren ma 12 bis 14 auf dem halben Umgange der Voerderseite zählt und die durch Zwischenräume von etwas größerer Breite, wie die Streifen selbst, getrennt sind. Zu der letzten Mittelwindung gehen die Längsstreifen durch allmähliche Verstärkung und Verringerung der Zahl nach in kräftige Längsfalten über, die bei ausgebildeten Exemplaren nach de Flügel zu selbst knotenartig in der Mitte anschwellen, und sogar bei besonders kräftiger Entwicklung die Mitte des Umgangs kielartig erhoben erscheinen lassen; man zählt ihrer acht auf der oberen Hälfte des Umgangs, getrennt durch Zwischenräume von fast doppelter Breite wie die Falten. Die über diese Falten hinweg laufenden abwechselnd stärkern und schwächern Querstreifen bilden auf ersteren mitunter kleine Knotenartige Anschwellungen. Die Schlußwindung zeigt auf der Unterseite noch die Längsfalten, die jedoch von 3 sich hier entwickelnden Kielen quer durchschnitten werden, mit denen sie auf der Durchkreuzungsstelle Knoten bilden; allmählig tritt der Charakter der Falten mehr in den Hintergrund und auf der Oberseite der Schlußwindung zeigen sich auf schwachen kielartigen Erhebungen 3 Reihen von Knoten, die in der Mitte des Umgangs sich am stärksten erheben, von da zum Flügel wieder schwächer werden, und noch auf der Windung selbst wieder in 3 Kiele übergehen, von denen die beiden oberen, mitunter auch der untere, in schwachen Andeutungen über den Flügel fortlaufen, gegen den Rand des Flügels hin aber verschwinden. Dem oberen Kiele entsprechend findet sich auf der Unterseite des Flügels eine ziemlich scharfe Furche; da wo der Kiel gegen den Rand des Flügels mündet, ist dieser etwas lappenartig vorgezogen, senkt sich von da ab in seinem Verlauf zur WIndung etwas ein, und zieht sich dann in schräger aufsteigender Linie zum Gewinde hin, an welches er sich im oberen Teile der untersten, oder gleich oberhalb dieser letzten an die vorletzte Mittelwindung, niemals höher, anlegt, wie dies die Zeichnung Fig. 4. bei Beyrich ganz richtig wiedergibt. Die Knotengürtel der Schluß-Windung sind so gestellt, daß der oberste den 4. Theil der Windung abschneidet, der 2. in der Mitte derselben steht, und der 3. dem 2. etwas näher gerückt ist, wie die Entfernung zwischen den beiden ersten beträgt, der Zahl nach stehen 8 bis 9 Knoten auf dem halben Umgange der obersten Reihe. Die Knoten der obersten Reihe sind die größten und nehmen in jeder folgenden um etwas ab. Stets sind 3 deutliche Knotengürtel vorhanden. - Die ganze Schale ist sehr dünne, der Flügel unterhalb nicht verdickt und die Anschwellung der Spindelplatte sehr schwach entwickelt und nur einen kleinen Theil der Unterseite der Schlußwindung verdeckend."

Description of Chenopus speciosus by Sandberger 1861, Lfg. 5, p. 188:

  • "Char. Testa obtecte rimata, pyramidalis, anfractibus tribus laevibus initialibus et octo vario modo ornatis constituta, ultimus amplissimus, inferne cauali brevi acutangulari finitus, plerumque dimidia parte altitudinis omnis testae aequus vel paullo major. Anfractus medii satis convexi, costulis lougitudinalibus numerosis, densis necnon costis transversalibus, ab initio numerosis et obliquis, deinde rarioribus, subrectis et fossulis satis latis disjunctis ornati. In ambitu penultimo costae sensim formam nodorum crassiorum accipiunt et in penultimo carinae tres longitudinales distantes, latitudine deorsum decrescentes oriuntur, quarum suprema sursum inflexa in angulum acutiorem superum labri dextri aliformis ascendit, altera deorsum inflexa in angulum inferum rotundatum ejusdem descendit. Carina suprema nodis latis, obtusis, in altera multo minus prominentibus et in tertia plerumque obsoletis, excellens. Apertura perobliqua, plus minusve ampla; columella antrorsum incurvata, labrum dextrum aliforme, ala intus callo crasso nitido incrassata, omnino subtrapeziformi, superne sinu valde obtuso, inferne sinu minus obtuso emarginata."
  • Die grosse pyramidale Schale ist verdeckt-genabelt und besteht aus drei glatten Embryonal- und acht verschiedenartig verzierten Umgängen, von welchen der letzte die Hälfte oder etwas über die Hälfte der ganzen Höhe erreicht und unten in einen sehr spitzwinkeligen kurzen Kanal ausläuft. Die mittleren Umgänge sind schwach gewölbt und, wie auch der übrige Theil der Schale, mit sehr zahlreichen feinen Längsleistchen, ausserdem aber noch mit Querrippchen verziert, welche anfangs sehr zahlreich und gegen den Umgang geneigt, dann aber in weit geringerer Zahl und mehr und mehr senkrecht auf der Wölbung des Umganges erscheinen und durch breite und ziemlich tief eingedrückte Gruben von einander geschieden werden. Auf dem vorletzten Umgange gehen diese Querrippen in ziemlich dicke Knoten über und auf dem letzten endlich bilden sich drei, nach unten an Breite abnehmende Kiele aus, von denen der oberste in das obere spitzwinkelige Eck des flügelförmigen rechten Mundrandes aufsteigt, der mittlere dagegen abwärts biegend in dem unteren stumpferen Ecke desselben endigt. Auf dem oberen Kiele sind die Knoten sehr stark ausgebildet, auf dem mittleren schon schwächer und auf dem unteren verschwinden sie in der Regel völlig. Die enge Mündung liegt sehr schief, die Spindel ist schwach nach vorn gebogen und der rechte Mundrand, im Ganzen trapezförmig, ist oben tiefer, unten seichter oder gar nicht buchtig ausgerandet, innen, wie auch die Spindel und sein häufig bis zur Spitze hinaufreichender, aber angewachsener Fortsatz stark schwielig verdickt.
  • Ich unterscheide, zum Theil abweichend von Beyrich's (a. a. O.) Auffassung, drei Varietäten:
    • 1) var. Margerini. Grosse Form mit deutlicher Bucht am oberen und unteren Theile des Flügels und Verlängerung desselben bis zur Spitze, die er noch mit einhüllt, sowie erhabenem zweitem Kiele.
    • 2) var. unisinuata. Gross, die untere Bucht verschwindet, der Flügel verlängert sich nicht bis zur Spitze, der zweite Kiel bleibt aber deutlich. Hierher gehören im Mainzer Becken die Stücke aus dem Meeressande von Weinheim (Sammlung des Gr. Polytechnicums zu Karlsruhe Taf. X. Fig. 9 und Braun'sche Sammlung), wo die Art äusserst selten vorkommt und aus dem Septarienthone von Kreuznach (Weinkauff) Taf. XX. Fig. 5; von auswärtigen Fundorten jene aus dem Septarienthone von Baesele und Boom bei Antwerpen (ausgezeichnete Stücke von Nyst mitgetheilt), Goerzig bei Köthen, dem oberoligocänen Sande von Bünde, Crefeld, Kassel (Landauer), dem Holsteiner Tertiärgesteine, dem Miocän vom Sylt (Beyrich), wo aber die Art nur einmal gefunden wirde.
    • 3) var. megapolitana. Die kleine Form mit nicht erweitertem und sehr wenig verdicktem Spindelrande und nicht kielartig erhabenem zweitem Gürtel der letzten Windung. Von Sternberg (Boll).
  • Eigene Arten scheinen auch mir diese Formen nicht zu sein.
  • Bemerkung. Chenopus speciosus gehört einer völlig ausgestorbenen Gruppe der Gattung an, welche mit dem ihm sehr ähnlichen und zeitweise sogar mit ihm verwechselten Ch. Sowerbyi aus dem Londonthon im Tertiärgebirge beginnt."

1864

Comment on Aporrhais speciosa by Giebel, 1864, p. 205:

  • "Weit verbreitet in unsern Tertiärbildungen aber wie es scheint überall nur selten, auch von Lattorf liegt nur ein Exemplar mit beschädigtem Flügel vor. Dasselbe stimmt mit Beyrich's Figur 4 überein, nur dass die geknoteten Kiele des letzten Umganges deutlich auf den Flügel fortsetzen wie in dessen Figur 5. Im übrigen verweise ich auf dessen sorgfältige Beschreibung und Kritik der Art, zu welcher unser Exemplar keine Zusätze möglich macht."

-

Speyer, 1864,p. 166 about Aporrhais speciosa:

  • "Beschreibung: Von den auf Taf. XXXI. gegebenen Abbildungen stellt Fig. lab u. c. in natürlicher Grösse und in drei verschiedenen Ansichten, sowie Fig. 1 d die stark vergrösserte Sculptur eines vollkommen erhaltenen, völlig ausgewachsenen Exemplares von Niederkaufungen dar; es misst dasselbe 25 Mm. in der Länge. Fig. 2 und zwar a in natürlicher Grösse und b stark vergrössert, giebt das Bild eines Embryo's dieser Art, und ebenso Fig. 2c das stark vergrösserte Ende eines kleineren Stückes von Niederkaufungen. Die Stücke Fig. 3, 4 und 5 sind aus dem Septarienthon von Oberkaufungen. Das grösste derselben (Fig. 4) ist mit Zurechnung des abgeworfenen Embryonalendes reichlich 50 Mm. lang gewesen; auf ähnliche Dimensionen lässt das unvollständige, Fig. 5 dargestellte, Stück schliessen. Die verdeckt genabelte Schale beginnt mit einem stumpf-gerundeten , aus zwei bis drei, glatten, gewölbten und durch tiefe Nähte geschiedenen, Umgängen gebildeten Embryonalende (Fig. 2 c) und besteht weiter aus 6 Mittelwindungen und der Schlusswindung. Der erste halbe Umgang der sich an das Embryonalende anschliessenden Mittelwindung ist nur mit 10 bis 11 feinen Querstreifen geziert, während diese auf den folgenden zwei bis drei Umgängen von zahlreichen, gleich starken und gebogenen Längsstreifen der Art durchsetzt werden, dass sich ein ziemlich regelmässiges Gitterwerk bildet. Jene Querstreifen setzen sich auch auf der unteren Mittelwindung und über die ganze Oberfläche der Schlusswindung in gleicher Stärke fort, die Längsstreifen bilden sich dahingegen auf jener zu breiten, gerundeten, nach rückwärts mehr oder weniger stumpf gebogenen Längskielen aus (Fig. 1 d), welche etwa in der Mitte ihrer Höhe eine Anschwellung erhalten , die bei den Varietäten Fig. 3 und 4 knotenartig hervortritt. — Auf der Schlusswindung treten bei der grossen Abänderung (Fig. 3, 4 und 5) drei, durch ungleiche Zwischenräume getrennte Querkiele auf, deren beide oberen mit bald dichten, bald entfernt stehenden, gerundeten Höckern besetzt sind, während der untere Kiel glatt bleibt. Bei der kleinen Varietät (Fig. 1) aber sind jene Kiele nicht so deutlich ausgebildet und ihre Höcker, welche gegen den Mundrand immer kleiner werden und auf dem Flügel völlig verschwinden, nach oben und unten faltenartig verlängert; auch ist hier die Anzahl dieser Höcker auf den beiden unteren Gürteln grösser als in dem oberen, während bei dem mittel-oligocänen Vorkommen die Anzahl der Höcker in dem ersten Kiele grösser ist. Auf der Aussenfläche des, in seinen Umrissen rhombisch gestalteten , ganzrandigen und zur Axe der Schale schief stehenden (Fig. 1 c) Flügels der kleineren Varietät zieht sich vor dem oberen Knotengürtel ausgehend bis zu dem aufwärts gekehrten Winkel des Flügels eine stumpfere Erhebung, und eine zweite bedeutend schwächere nach der unteren stumpfen Ecke des Flügels. Diese beiden Erhebungen sind ebenwohl, aber stärker, bei den Stücken Fig. 4 und 5 ausgebildet. Der obere, an das Gewinde sich anlehnende schmale und dünne Fortsatz des Flügels reicht entweder bis über die Mitte der viert-letzten Mittelwindung (Fig. 1 a) oder nur bis über die vorletzte (Fig. 4). Die Mündung ist bald enger, bald weiter je nach der stärkeren oder geringeren Verdickung der inneren Seite des Flügels, und läuft nach unten in einen mehr oder weniger langen Kanal aus. Die schwielig verdickte Spindelplatte breitet sich bei der Varietät aus dem Septarienthon (Fig. 3 b) über die ganze Bauchseite der Schlusswindung und aufwärts über einen Theil des Gewindes aus, während solches bei der kleineren Varietät (Fig. 1 b) nur theilweise der Fall ist. Die Spindel selbst ist etwas nach rückwärts gedreht, und nur schwach verdickt."

Aporrhais speciosa var unisinuata Speyer, 1864, pl. XXXI, fig. 3 a-c, 4, 5

  • "Septarienthon von Oberkaufungen" near Kassel, Germany; (now Bodenheim-Formation, Rupelian, Oligocene)

Aporrhais speciosa var. megapolitana in Speyer, 1864, pl. XXXI, fig. 1 a-d

  • 25 mm; Niederkaufungen near Kassel, Germany

Aporrhais speciosa var. megapolitana in Speyer, 1864, pl. XXXI, fig. 2 a-c

  • Niederkaufungen near Kassel, Germany

Speyer, 1864,p. 166 about Aporrhais speciosa:

  • "Bemerkungen: Die grosse Veränderlichkeit, in welcher Aporrhais speciosa an den verschiedensten Lokalitäten auftritt, sowie die grösstentheils nur unvollkommenen Fragmente, in welcher der alte Strombites speciosus Schl. gekannt war, hatte manche Autoren veranlasst, die hierher gehörenden Vorkommnisse als verschiedene Arten zu beschreiben. Diese sind indessen bereits von Beyrich wieder auf die Aporrhais speciosa zurückgeführt, und von dem genannten Autor zwei hervortretende Varietäten; var. Margerini und var. megapolitana unterschieden worden, zu welcher letzteren er die kleine Abänderung des Sternberger Gesteins, zur var. Margerini aber die grösseren Formen mit erweiterter und schwielig verdickter Spindelplatte, rechnet, und mit jener nicht mit Unrecht den Philippi'schen Chenopus paradoxus von Cassel und Luithorst identificirt. Sandberger (a.a. O. p. 189) behielt mit theilweiser anderer Auffassung diese beiden Varietäten bei, unterschied aber für die Vorkommnisse der Ap. speciosa aus dem Meeressand von Weinheim und dem Septarienthon von Kreuznach noch eine dritte Varietät: "unisinuata" und rechnet hierzu das Vorkommen aus dem oberoligocänen Sande von Cassel. In diesem letzleren Punkte hat Sandberger indessen sicherlich Unrecht, denn die geringere Grösse und der Mangel von eigentlichen Kielen — besonders der beiden unteren — auf der Schlusswindung bei unserer A. speciosa von Niederkaufungen drücken gerade das Gegentheil der gegebenen Characteristik von var. unisinuata aus, wozu dann fernerhin noch die zahlreichen Längsrippchen auf den Umgängen, sowie die geringere Erweiterung der Spindelplatte auf dem bauchigen Theil der Schlusswindung als auffallende Verschiedenheit unseres Vorkommens der Ap. speciosa von dem mittel-oligocänen des Mainzer Beckens in Betracht kommen. Ungleich grösser ist aber die Uebereinstimmung unserer Stücke von Niederkaufungen mit dem Vorkommen der A. speciosa aus dem Sternberger Gestein (Beyr. a. a. O. Tafel 11. Fig. 4 und 5) und somit jene ohne Zweifel der var. megapolitana zuzurechnen. Vergleicht man indessen die vorliegenden, auf unserer Taf. XXXI. Fig. 3, 4 u. 5, abgebildeten Stücke der Ap. speciosa aus dem Septarienthon von Oberkaufungen, mit den von Beyrich und Sandberger unterschiedenen oben genannten Varietäten, so wird nach der Auffassung des ersteren jene, wie schon aus der Uebereinstimmung unserer Fig. 3 b mit der Fig 6 bei Beyrich hervorgeht, der var. Margerini angehören. Wenn man indessen nach Sandberger's Auffassung unter der var. Margerini nur solche Formen begreift, welche am oberen und unteren Theil des Flügels eine deutliche Bucht, erhabenen zweiten Kiel besitzen und deren Flügel bis zur Spitze verlängert, diese noch mit einhüllt, so würden unsere betreffenden Stücke des Septarienthons zur var. unisinuata gerechnet werden müssen, und unterscheide ich somit für die vorliegende Art von Cassel folgende beiden Varietäten: 1) var. unisinuata Sandb. Taf. XXXI. Fig. 3, 4 u. 5 aus dem Septarienthon von Oberkaufungen — Gross, mit deutlichem Kiel auf der Schlusswindung, verdickter und erweiterter Spindelplalte . Flügel am oberen Theil gebuchtet, und nicht bis zur Spitze verlängert. — Hierhin die Vorkommnisse von Weinheim, Kreuznach, Görzig, Crefeld, Bünde, Baesele und Boom. 2) var. megapolitana Beyr. Taf. XXXI. Fig. 1 und 2 aus dem ober-oligocänen Sande von Niederkaufungen und Ahnegraben. — Klein, mit 3 Reihen Höcker auf der Schlusswindung, nicht sehr erweiterter und wenig verdickter Spindelplatte auf dem bauchigen Theil der Schlusswindung. Hierher das Sternberger Vorkommen und Chenopus paradoxus Ph. von Luithorst und Freden."

1865

Weinkauff, 1865,

  • p. 182: "Die reichsten Fundorte sind Weinheim, Waldböckelheim . Creuznach, die sich als Felsenfaunen ergeben mit nahe gelegenen Austernbänken, eine solche ist auch jene bei Mandel und Neubamberg; reiche Fundstelle von vorzugsweise Pecten-Species ist jene von Eckelsheim und Ablagerung aus vorzugsweise und massenhaft angehäuften Pectunculus-Arten findet sich bei Langenlonsheim, letzte beiden tragen deutlich das Gepräge einer Sandstrandbildung an sich."
  • p. 183: Chenopus speciosus (1 [Weinheim], 4 [Waldböckelheim], 6[Creuznach (Steinkerne)]) Septarien-Thon, Mainzer Becken; Chenopus oxydactylus (1, 4, 6) Septarien-Thon, Mainzer Becken"

1866

Description of Chenopus speciosus by Deshayes, 1866, p. 442:

  • "C. testa elongato-subfusiformi; spira turrita, apice obtusiuscula; anfractibus novenis, tribus primariis levigatis, caeteris latiusculis, convexis, sutura profunda, simplici, junctis, costellis arcuatis, numerosis, gracilibus, regularibus, striisque minutissimis transversalibus, numerosis, aequalibus subdecussatis; ultimo anfractu spira breviori, subglobuloso, transversim inaequaliter tricostato, costis duabus medianis aequalibus, antica minore, plicato nodosis; labro expanso, aetate, subtrapezoidali, utroquelatere late et arcuatim emarginato, bidigitato, intus levigato, incrassato; digitibus anguste canaliculatis; lobo supremo sursum usque ad anfractuum tertium ascendente; apertura elongato angusta, canali brevi, acuto terminata; columella crassa, margine sinistro lato, calloso, vestita."

Chenopus speciosus in Deshayes, 1866, pl. 91, fig. 4-7

Comment Deshayes, 1866, p. 442:

  • "Nous ne pouvons admettre la synonymie de cette espèce telle qu'elle a été établie par M. Beyrich et acceptée par M. Sandberger ou par M. Speyer. D'abord, le pes carbonis de Brongniart serait, d'après la figure et la trop courte description, très-différente de celle-ci: le lobe postérieur dépasse la longueur de la spire, caractère qui ne se montre jamais dans l'espèce qui nous occupe. Ensuite nous ne pouvons admettre comme identique le Chenopus Margerini de M. deKoninck. Cette coquille, toujours d'une plus grande taille, a le bord droit plus large en proportion, sans parler de ses autres caractères, qui différencient les deux espèces. Le Chenopus speciosus dans le bassin de Paris est plus petit, plus grêle, moins calleux que celui des environs de Cassel ou du bassin de Mayence. Il est fusiforme, à spire allongée, un peu obtuse au sommet, à laquelle nous comptons neuf tours très-convexes, s'élargissant assez rapidement et séparés par une suture linéaire profonde; les trois premiers sont lisses, les suivants sont chargés de fines côtes longitudinales régulières, serrées, un peu courbées et obliques, un peu plus larges et un peu plus épaisses sur l'avant-dernier tour; elles sont remplacées sur le dernier par des accidents tout différents et dont nous parlerons tout à l'heure. Outre les côtes, les tours de spire sont ornés de fines stries transverses, filiformes, égales, très-régulières, et que l'on retrouve jusque sur le dernier tour. Celui-ci est plus court que la spire; subglobuleux, il s'atténue brusquement en avant en un canal court, étroit, un peu courbé, à peine creusé. Avant de se terminer par l'ouverture, le dernier tour subit une déviation par laquelle, la suture au lieu de suivre sa direction normale, remonte en arrière; alors s'attache le bord droit qui produit une digitation dirigée en arrière, soudée à la spire et qui s'arrête brusquement à la suture du troisième tour. Les costules longitudinales de l'avant-dernier tour cessent presque subitement et sont remplacées par trois contons inégaux et transverses, tuberculeux; les deux médians sont les plus gros, le troisième antérieur est presque effacé. Le bord droit se dilate en aile, dont la forme est subtrapézoïde; ce bord se prolonge en deux digitations inégales, la postérieure est la plus longue et la plus large; ces digitations sont soutenues par un angle qui part des cordons du dernier tour; le bord antérieur de la lèvre montre un large sinus concave; on en remarque un autre semblable au bord postérieur. L'ouverture est étroite, allongée, sa columelle est ôblique à l'axe, elle est revêtue d'un bord gauche épais et calleux, qui s'étend jusqu'au sommet de la digitation postérieure. Cette coquille est très-rare dans le bassin de Paris. Notre plus grand individu a 19 millimètres de long, il en a 14 de diamètre en y comprenant la largeur du bord droit. Ma collection."

1867

von Koenen, 1867, p. 66:

  • "Von der Behandlung dieser Art, wie sie Beyrich (Zeitschr. der Deutsch. geol. Ges. VI. p. 492 sequ.) sorgfältig ausgeführt hatte, sind Sandberger durch Unterscheidung einer dritten Varietät (unisinuata) abgewichen, Speyer durch bedingte Annahme derselben und Deshayes durch Trennung in mehrere Arten. Die Sandberger'sche Var. unisinuata lässt sich nach meinen zahlreichen guten Stücken von Boom nicht aufrecht erhalten; Deshayes hat so gut wie gar kein Vergleichsmaterial gehabt, und werden die von ihm l.c. angegebenen Beobachtungen durch meine Exemplare widerlegt. Ich folge daher ganz Beyrich's Eintheilung. Meine Stücke von Morigny stehen sämmtlich zwischen der var. megapolitana und der Aporrhais oxydactyla Sdbg., welche vielleicht auch als Varietat hierher zu ziehen ist. Einen Uebergang dazu von der var. Margerini bilden sonst auch die Vorkommnisse von Brockenhurst und der Brandhorst. Im Allgemeinen finde ich, dass die in Sandschichten vorkommenden Stücke weniger starke Knoten resp. Kiele auf der Schlusswindung haben. Im Miocän bei Edeghem habe ich eine Anzahl Stücke gefunden, die denen von Boom ganz gleichen. Die Ap. Sowerbyi Mant. aus dem Londonclay ist vermuthlich auch noch mit unserer Art zu vereinigen, wenigstens kann ich an meinen leider nicht recht grossen Stücken kein sicheres Unterscheidungsmerkmal finden. Der lebende Repräsentant dieser Gruppe ist übrigens die Ap. occidentalis Beck, welche nach den Figuren von Gould etc. allerdings auf der Schlusswindung keine Kiele trägt, auf der Reeve'schen Abbildung (f. 6.) sind aber doch zwei stärker hervortretende Spiralen bemerkbar."

von Koenen, 1867, p. 125 reported Aporrhais speciosa from "Hermsdorf, Freienwalde, aus dem Thon und dem Sand von Stettin, aus Görzig, Beddersee, Calbe a.S., Söllingen, dem Mainzer Becken (Unt. Meeressand, Rupel-thon, Chenopusschicht), aus Belgien (S. rup. inf., S. rup. sup.), aus den S. de Fontainebleau, dem Unter-Oligozän und dem Ober-Oligozän."

1872

Koch & Wiechmann, 1872:118 on Chenopus speciosus:

  • "Schlotheim stellte nach dem Wortlaut seiner Beschreibung den Strombites speciosus für die im Sternberger Gestein ziemlich häufig auftretende Form auf, die Beyrich, indem er den Chenopus Margerini de Kon. mit zum speciosus zieht, als var. megapolitana unterscheidet. Schon in der oben citirten Bearbeitung dieser Species im Meklenburg. Archiv sind ausführlich die Unterschiede hervorgehoben, die den Ch. speciosus von dem Margerini trennen, und wenn gleich v. Koenen (Mittelolig. Nr. 1) mit Nichtbeachtung der erwähnten Bearbeitung sich vollständig der Eintheilung Beyrichs anschliesst, so müssen wir doch auf Grund wiederholter sorgfältiger Untersuchungen auch jetzt noch die im Meklenburg. Archiv ausgesprochenen Ansichten aufrecht erhalten. Ja wir gehen noch einen Schritt weiter, indem wir den Chenopus speciosus Schloth. als selbstständige Art von Margerini de Kon. abtrennen. Die Gründe, die uns zu diesem Schritt veranlassen, liegen in wesentlichen und, wie uns scheint, constanten Unterscheidungsmerkmalen. Nyst führt in der Beschreibung des Ch. Margerini (seiner Rostellaria Sowerbyi p. 559, t. 44, f. 4) an, dass diese Art aus 9 — 10 sehr spitz endigenden Umgängen besteht, dass der Flügel sich bis zur Spitze des Gewindes erhebt, dass die Mündung sehr gerade steht und in einem von links nach rechts gebogenen Canal ausläuft, Charaktere, die wir vollständig in der Original-Abbildung bei de Koninck wiedergegeben und die wir bei den uns vorliegenden Stücken aus dem belgischen Mitteloligocän und an den typischen Formen der norddeutschen Localitäten bestätigt finden, ebenso wie die starke Callosität der Unterseite der Schale, die beide Autoren hervorheben. Der typische Chenopus speciosus zeigt von allen dem das Gegentheil: die Schale hat nur 6, höchstens 7 Umgänge, die sehr stumpf endigen, indem das Embryonalende als eine stumpf abgerundete, etwas verkümmerte Windung auf die oberste noch ziemlich dicke Mittelwindung derartig sich auflegt (siehe Speyer, Cassel, t. 7, f. 2 b), dass dieselbe gleichsam einen vertieften Nabel bildet: der Flügel, der von dem massig spitzen Auslauf des oberen, auf dem Flügel selbst nur schwach entwickelten Kiels nach unten zu in einem sehr gerundeten Bogen verläuft, zieht sich niemals höher an das Gewinde hinauf, als bis gegen die Mitte der vorletzten Mittelwindung; die Mündung steht mehr geneigt zur Achse wie bei Margerini und pes pelecani, welche letzte Art, entgegengesetzt dem Margerini eine Biegung des Canals von rechts nach links zeigt. Der Chenopus speciosus hat ferner nur einen dünnen Umschlag des linken Mundrandes, der nur einen verhältnissmässig kleinen Theil der Schale bedeckt und nach unten zu blattartig sich ablöst, während niemals sich eine Spur der für Ch. Margerini so charakteristischen Callosität zeigt. Wollte man den Ch. speciosus für die Jugendform des etwa doppelt so grossen Margerini halten, so würde dem die eigenthümliche stumpfe Ausbildung der Spitze der ersteren Art entgegen stehen; woher sollte bei höherem Alter die spitzere Ausbildung des Embryonalendes, die Margerini zeigt, entstehen? Ebenso schwer würde die so auffallend schräge Stellung des Canals des Margerini aus dem mehr ausgewachsenen Zustand zu erklären sein. Die Abtrennung dieser Form als selbstständige Art dürfte daher sehr gerechtfertigt erscheinen. Der Chenopus speciosus erreicht im Sternberger Gestein eine Grösse von 24 — 25 Mm. und findet sich ziemlich häufig, indem in einzelnen Stücken des Gesteins oft zahlreiche Individuen beisammen liegen. Unsere Art ist sehr fein von Schale, und daher leider sehr selten in unbeschädigtem Zustande frei zu legen, um so mehr, als die Exemplare mit gut erhaltener Sculptur meist in dem härtesten Gestein vorkommen. Aus den Casseler Schichten liegt uns kein typischer Chenopus speciosus vor, die von Speyer, t. 7, f. 1, abgebildete und von ihm zur var. megapolitana gezählte Form gehört, wie wir uns durch Vergleichung des uns mitgetheilten Originals überzeugt haben, noch zu Ch. Margerini; dennoch möchten wir nach dem f. 2 abgebildeten Embryonalende glauben, dass auch in diesen Schichten der typische speciosus vorkommt.

Gurlt, 1872:24, 43 Aporrhais speciosa (Niederrhein)

1876

Koch, 1876:153 Chenopus speciosus

1883

Lepsius, 1883:52 Chenopus speciosus

1884

Cossmann & Lambert, 1884, p. 173 on Chenopus speciosus:

  • "Cette espèce, depuis longtemps signalée à Jeures et à Morigny, nous a fourni, à Pierrefitte, de beaux échantillons, bien intacts. Il existe néanmoins, à son sujet, une certaine confusion que nous avons le regret de ne pouvoir faire cesser. Le typ du Strombites speciosus, Schl. ne parait pas avoir été figuré; la première figure de cette espèce a été donnée par M. de Koninck, sous le nom de Rostellaria Margerini. Les auteurs paraissent être d'accord sur ce point et considèrent comme synonyme du C. speciosus, le R. Sowerbyi, Nyst. Cependant, il est certain que le professeur Sandberger n'a pas compris, de la même manière que Deshayes, le C. speciosus, Schl., du moins d'après la figure qu'il donne (pl. X, fig. 9), d'un échantillon du Meeressand de Weinheim. L'exemplaire du Septarienthon de Kreuznach (pl. XX, f. 5) se rapproche davantage du type de Deshayes.Le type du C. Speciosus d'Étampes paraît d'ailleurs se retrouver dans le bassin de Mayence; seulement Sandberger en fait son C. oxydactylus (pl. X, fig. 7), et il le cite, en effet (p. 417), dans les sables de Fontainebleau. N'ayant pas entre les mains les éléments nécessaires pour discuter cette question de synonymie, nous nous bornons à appeler sur elle l'attention des paléontologistes, et nous maintenons provisoirement au type d'Étampes, étudié par Deshayes, le nom de C. speciosus."

1889

Alipes speciosus in Haas, 1889, pl. 2, fig. 9, 10

Haas, 1889, p. 3:

  • "... so war es noch mehr dasjenige von typischen mitteloligocänen marinen Molluskenresten in einem grünen in derselben Thongrube vorkommenden Thone. Prächtige Stücke eines dort gefundenen Nautiliden-Typus, welche wir der Liebenswürdigkeit des Herrn Alsen verdankten, mehrere Exemplare der Leda Deshayesiana Duchastel, und dergleichen mehr liessen uns über das Alter des besagten Thones nicht lange im Zweifel."

Haas, 1889, p. 20 About Alipes speciosus:

  • "Mir liegen nur wenige sehr schlechte und ohne die Schlusswindung erhaltene Stücke dieser Art vor."

Vincent, 1889:XXXIX Liste des coquilles de l'Argile de Boom

  • Chenopus speciosus Schlot., var. unisinuata Vincent, 1889:XXXIX
  • Chenopus speciosus var. megapolitana Vincent, 1889:XXXIX

1891

Lienenklaus, 1891:74 on Aporrhais Margerini from Doberg, Bünde:

  • "Ziemlich häufig, unter den grösseren Einschalern nächst Turritella Geinitzi, Sp. und Dentalium Kickxi, Nyst wohl die häufigste Art des Doberges. Leider ist auch diese, wie die meisten Einschaler schwer gut erhalten aus dem Erdreich heraus zu bekommen. Der dritte Kiel fehlt auf der Schlusswindung einzelner Exemplare ganz, andere zeigen ihn schwach, an noch anderen ist er wohl entwickelt."

1892

Kinkelin, 1892, p.189:

  • "Chenopus speciosus v. Schlot., Erlebruch bei Offenbach" [Rupelthon]

von Koenen, 1892, p. 695 reports

  • Aporrhais speciosa from the Lower Oligocene of Lattorf, Westeregeln, Osterweddingen, Brandhorst near Bünde and Brockenhorst, Germany. text, plate

Description of Aporrhais speciosa by von Koenen, 1892, p. 695:

  • "Von Lattorf habe ich 12 grösstentheils sehr schlecht erhaltene Exemplare resp. Bruchstücke von solchen, von Westeregeln 3 stark beschädigte, von Osterweddingen 2 kleinere Steinkerne, von der Brandhorst ein etwas verdrücktes und angewittertes Exemplar. Die Stücke von Lattorf erreichen recht verschiedene Grössen und lassen sich in zwei Typen trennen, von welchen je das grösste und zugleich beste Exemplar abgebildet wurde. Die grössere Form hat stets eine stärker verdickte Aussen- und auch Innenlippe. Die kleinere Form enthält etwa 6 1/2 — 7 1/2 Windungen ohne das abgerundete Embryonalende von ca. 2 1/2 glatten, gewölbten Windungen, deren Anfang anscheinend versenkt liegt. In der Zunahme an Durchmesser, beziehentlich im Gehäusewinkel variiren die Stücke bedeutend, sind aber durchschnittlich weniger schlank als die sonstigen Vorkommnisse, während die von Westeregeln, welche zu der kleineren Form von Lattorf gehören, zum Theil ebenso gedrungen, zum Theil aber weit schlanker sind. Die Mittelwindungen sind ziemlich stark gewölbt und tragen 8 bis 10 platte Spiralstreifen, welche auf den früheren Windungen durch etwas schmalere Zwischenräume getrennt werden; diese werden später breiter, und es schieben sich zwischen die flachen und abgerundet werdenden Spiralen sekundäre und endlich öfters noch tertiäre ein, so dass die Schlusswindung zahlreiche flache, gedrängte, etwas unregelmässige Streifen trägt, welche auf ihrer unteren Hälfte ein wenig stärker sind, als auf der oberen. Auf den früheren Mittelwinduugen werden die Spiralen gekreuzt von erhabenen, recht regelmässigen, etwa ebenso starken und ebenso weit von einander entfernten Anwachsstreifen, welche auf dem oberen Drittel der Mittelwindungen massig rückwärts, auf der unteren Hälfte wesentlich stärker vorwärts gerichtet sind. Die Krümmung wird auf den letzten Mittelwindungen allmählich stärker, und auf der vorletzten oder letzten erhalten die Streifen grössere Abstände und schwellen unter dem obersten Drittel oder Viertel zu schmalen, hohen Rippen an, welche zuweilen in gleicher Stärke bis zur unteren Naht laufen, in der Regel aber auf dem untersten Viertel sich sehr verflachen. Binnen einer Viertel- oder halben Windung gehen sie, zuweilen erst auf der Schlusswindung, zuweilen aber schon am Anfange der letzten Mittelwindung, durch Verkürzung in längliche Knoten über, welche unterhalb der Windungsmitte eine stumpfe Kante bezeichnen, und die auf dieser liegenden Spiralen treten später gewöhnlich als ein Streifenbündel mehr oder weniger stark hervor. Die Schlusswiudung zieht sich mit ihrem letzten Sechstel oder Achtel mit der Naht nicht unbeträchtlich in die Höhe und trägt etwa ebenso weit, als die Naht von dem Höckergürtel entfernt ist, unter diesem einen etwas schwächeren Höckergürtel und in etwas geringerem Abstände unter diesem einen dritten, noch schwächeren. Im Allgemeinen correspondiren die Höcker der 3 Gürtel miteinander, so dass sie auf denselben, hier wenig deutlichen Anwachsstreifen zu liegen scheinen, zuweilen findet sich aber auch auf einem von ihnen ein überzählicher Höcker, und zwar am häufigsten auf dem untersten Gürtel. Auf und neben den zwei unteren Höckergürteln findet sich eine ganz ähnliche Spiral-Sculptur wie über der Nahtlinie. Die Aussenlippe ist flügelartig ausgebreitet, steht aber schräg zur Schal-Axe und ist unten merklich vorgebogen, am stärksten an der Stelle, wo der unterste Gürtel liegen würde. Die Knotengürtel sind jedoch auf dem Flügel nur als mehr oder minder deutliche Kanten erkennbar, am meisten noch der oberste, welcher auch in eine mehr oder minder scharfe Ecke des Flügels verläuft, indem er sich recht stark in die Höhe biegt. Weit stumpfer sind die Ecken des Flügels an den Enden der beiden unteren Gürtel, weitaus am stärksten an dem Fig. 11 abgebildeten Exemplare, welches sich hierdurch in etwas dem Chenopus acutidactylus Sandb. nähert, während andere Stücke keine nennenswerthe Einbuchtung des Flügels zwischen den Ecken aufweisen, wohl aber zwischen der unteren Ecke und der Spindel. Am Gewinde zieht sich der Flügel meist bis zur drittletzten oder viertletzten Mittelwindung hinauf und vereinigt sich dort mit der ziemlich dicken Innenlippe. Die obere Ecke der Mündung zieht sich durchschnittlich etwa bis zum oberen Rande der letzten Mittelwindung hinauf. Die Mündung ist lang und schmal und wird unten begrenzt durch die unten stark vor- und einwärts gebogene Spindel. Die grösseren Exemplare haben mindestens 1 bis l 1/2 Windungen mehr, sind jedoch bis auf das eine, Fig. 12 abgebildete, stark abgerieben und beschädigt. Letzteres erhält die Knoten am Anfange der letzten Mittelwindung, doch werden dieselben erst nahe der Aussenlippe stärker und höher, fehlen aber ganz auf den beiden unteren Gürteln. Die Aussenlippe sowohl als auch die Innenlippe tragen eine dicke Schmelzlage, welche sich bis zur Spitze des Gewindes hinaufzieht. Letzteres ist übrigens auch bei dem Exemplare von der Brandhorst der Fall. Den schlechteren, grösseren Stücken von Lattorf fehlt zum Theil namentlich die sonst zwischen der unteren Ecke des Flügels und dem Gewinde vorhandene tiefe Einbuchtung, wie dies auch bei Beyrich's Abbildung, Fig. 6, der Fall ist, während bei anderen die Einbuchtung augenscheinlich wohl entwickelt war. Im Allgemeinen schliessen sich die unteroligocänen Stücke aber eng an solche aus dem Mittel-Oligocän von Hermsdorf und Söllingen, sowie aus dem Ober-Oligocän an, unterscheiden sich aber einigermaassen durch feinere, zahlreichere Längsrippen und weit flachere Höckergürtel auf der Schlusswindung, sowie auch geringere Grösse von der Form aus dem belgischen Rupelthon, sowie aus dem Rupelthon von Kaufungen (Speyer, Taf VII, Fig. 3 — 5) Calbe a/S., Cöthen, Leipzig etc. Ich möchte aber annehmen, dass wir es dabei lediglich mit localen, beziehungsweise mit Facies-Unterschieden zu thun haben, und halte es umsomehr für unausführbar, von der A. speciosa oder A. Margerini eine Anzahl von Arten abzutrennen, als die Aporrhais-Arten an ihren meisten Fundorten sehr variabel sind, wie dies oben auch für die Stücke von Lattorf beschrieben wurde. Vincent (Mem. Soc. R. Malacol. de Belg. XXI, S. 12) führt aus dem belgischen Unter-Oligocän Chenopus alatus Eichwald an, vermuthlich ist damit eine Varietät von A. speciosa gemeint."

Aporrhais speciosa in von Koenen, 1892, pl. L, fig. 11 a, b

Aporrhais speciosa in von Koenen, 1892, pl. L, fig. 12 a, b

1893

Cossmann, 1893:326 on Chenopus speciosus:

  • "Schlotheim n'ayant pas donné de figure de cette espèce, c'est sur l'interprétation qu'en a faite Beyrich qu'a, jusqu'à présent, porté la glose des auteurs: Deshayes n'admet que les figures 4 et 5, tandis que M. von Koenen se rallie entièrement à l'opinion de Beyrich. Quoi qu'il me paraisse peu douteux que Deshayes ait raison, parce que la forme de Boom (Ch. Margerini) se rapproche plus de C. tridactylus, Sandb., que de C. oxydactylus qui est probablement synonyme de C. speciosus, je me borne à affirmer qu'il existe à Morigny et à Pierrefitte une seule forme, caractérisée par la persistance, jusqu'à l'avant-dernier tour, de fines côtes axiales, tandis que les trois rangées spirales de tubercules n'apparaissent subitement que sur le dernier tour; comme c'est à cette forme que les auteurs allemands ont principalement appliqué le nom speciosus, séparant ou réunissant les formes, selon moi, bien distinctes, dans lesquelles les tours sont anguleux et portent aussi des tubercules, et dont la spire est plus trapue, il en résulte que notre coquille est bien C. speciosus, Schl. et qu'il n'a pas lieu de lui donner un nom différent."

1895

Kissling, 1895

  • "Meeressand, Stampien"
  • "Aporrhais speciosa Schloth. p. 37, t. III, f. 16, 17. Courgenay. Negativ- und Positivabguss. Chenopus speciosus nach Wenz, Mainzerbecken, p. 95." [fide Gerber, 1936]

1896

Reinhard, 1896, p. 3 (1897, p. 22)

  • "Oligocäne Bildungen sind in Deutschland weit verbreitet und schon seit längerer Zeit bekannt. Auch das Mitteloligocän ist an den verschiedensten Orten nachgewiesen. Das wichtigste Glied dieser Ablagerung ist der mitteloligocäne Septarienthon, der Rupelthon A. von Koenen’s, der weite Gebiete Deutschlands bedeckt, da er von der Weichsel bis nach Belgien hinein vielerorts nachgewiesen und selbst im Süden, im Mainzer Becken und im Elsass entdeckt worden ist. Fundstellen mit einer reichen Zahl von charakteristisch entwickelten Fossilien sind u. a. Mallis in Mecklenburg, einige Localitäten in der Mark (wie Hermsdorf, Buckow, Freienwalde und Joachimsthal), Itzehoe in Schleswig-Holstein, in letzterem Lande wurde das Mitteloligocän erst zu einer Zeit entdeckt, als man es schon von Jütland, und zwar aus der Umgebung von Aarhus, kannte. Zuerst wurde das Mitteloligocän und zwar als typisch entwickelter Rupelthon bei Itzehoe nachgewiesen, kurz darauf bei Burg in Dithmarschen; später wurde der Rupelthon noch in anderen Gegenden Schleswig-Holsteins, z. B. bei Lübeck und Flensburg, durch Bohrungen ermittelt. Die reichste Ausbeute von Fossilien hat Itzehoe geliefert. Hier hat man ausser Zähnen und Wirbeln von haiartigen Fischen (Lamna) und einer Reihe von Foraminiferen Reste von Krebsthieren und Schildkröten, vor allem aber eine reiche Zahl von Mollusken zu Tage gefördert. Eine Liste der daselbst gefundenen Fossilien wurde von Gottsche im Juli 1887 veröffentlicht (kurz nach der Entdeckung des Rupelthons von Itzehoe durch Haas und Karsten); ein Verzeichniss der in den Kieler Sammlungen befindlichen Molluskenarten von Itzehoe nebst Beschreibung einiger neuer und einiger seltener Formen, von Haas, erschien 1889."

Reinhard, 1896, p. 81 (1897, p. 99) zu Aporrhais speciosa:

  • "4 meist sehr schlecht erhaltene Exemplare, 2 grössere und 2 kleinere, liegen von dieser Art vor; ausserdem noch das Bruchstück eines Flügels. Nur bei zwei Stücken ist die Schlusswindung, aber auch diese nur unvollständig erhalten; auch die Flügel sind nicht überall erhalten geblieben. Die noch vorhandene Länge des Gewindes beträgt 13, 17 und 20 mm. Die Mittelwindungen — es sind nur die 4—5 unteren erhalten — tragen deutliche, mehr oder weniger stark gebogene und schief stehende Längsrippen, die in der letzten Mittelwindung der grösseren Stücke mit knotigen Anschwellungen versehen sind. Bei einem der grösseren Exemplare sind 2, bei dem anderen 3 Kiele auf der Schlusswindung vorhanden. Ob der 2. Kiel glatt oder mit Höckern besetzt ist, konnte nicht ermittelt werden. Der Flügel verlängert sich bis zur 4. oder 5. Mittelwindung; bei dem einen der kleineren Stücke ist der Flügel etwa so breit als die 4. untere Mittelwindung, bei dem anderen nur halb so breit. Den grösseren Stücken fehlt der Flügel ganz oder zum grössten Theil. Der Spindelrand konnte nicht untersucht werden. Wahrscheinlich gehören unsere Stücke zu der var. Margerini der v. Schlotheim’schen Spezies. Ausgezeichnet sind sie durch die zum Theil auffallend starke Biegung und schiefe Lage der Längsrippen."

1897

Wolf, 1897, p. 272:

  • "Die mir vorliegenden Exemplare haben eine verhältnissmässig bedeutende Grösse (32 mm Höhe) und entsprechen der var. Margerini nach Beyrich's Beschreibung. Von dem bei Deshates abgebildeten Exemplar unterscheiden sie sich nur dadurch, dass der obere Teil des Flügels nicht nur bis zur drittletzten, sondern oft bis zur ersten sichtbaren Windung zurückgreift. Unter den Mainzer Formen kann ich ihnen nur ein kleines Exemplar des Chenopus oxydactylus Sandb, von Waldböckelheim vergleichen. Im Uebrigen gleichen die oberbayrischen mehr den Pariser Exemplaren nach Deshayes als den norddeutschen. Die Querfalten auf den Mittelwindungen sind sehr gleichmässig, reichen stets über die ganze Windung, indem sie sich nach unten etwas verbreitern, und sind auf der Schlusswindung besser erkennbar als bei den von Beyrich abgebildeten Stücken. Von den drei Kielen auf der Schlusswindung ist auch der unterste kräftig entwickelt und mit schwachen Knoten besetzt; alle drei strahlen als Erhabenheiten von abgestufter Stärke auf dem Flügel aus, welcher fein gestreift ist, und welcher nicht deutlich gefingert zu sein scheint. Fundorte: Thalberggraben bei Siegsdorf (nicht selten); Bahnhof, Calvarienberg und Buchberg bei Tölz (Steinkerne); Sulzgraben bei Miesbach."

Aporrhais speciosa in Wolff, 1897, pl. XXVI, fig. 1, 2

1904

Cossmann, 1904 on Arrhoges (Arrhoges) speciosus:

  • p. 74: "Oligocene. - - Une espèce dans le Stampien d'Etampes et de l'Allemagne du Nord: Strombus [sic] speciosus Schloth., ma coll. (Voir à ce sujet la note infrapaginale ci dessus, p. 69).
  • p. 69: "Par une singulière coincidence, Strombus [sic] speciosus Schloth. et Pterocera speciosa d'Orb., qui ne sont, ni l'un ni l'autre, des Strombidae, se trouvent placés, d'après notre classement de la Famille Aporrhaidae, le premier dans le Genre Arrhoges, le second dans le Genre Chenopus, puisque c'est un Phyllochilus. Il n'y a donc pas, à proprement parler, de double emploi à rectifier."

1907

Ravn, 1907:302 on Aporrhais speciosa:

  • "Skallen er tenformet, mer eller mindre langstrakt. Embryonalenden er i Reglen afbrudt; kun hos en Del meget unge Eksemplarer, fundne ved Boringen paa Torvet i Varde, har jeg set den bevaret. Den er ganske stump og lav og dannes af c. 2 1/2 glatte, hvælvede Vindinger. Den følgende Vinding begynder med en Del fine Spiraler, som snart krydses af talrige, fine, stærkt bøjede Tværstriber. Denne Skulptur fortsættes paa de følgende, jævnt hvælvede Mellemvindinger, idet dog Tværstriberne bliver kraftigere og kraftigere og efterhaanden forvandles til stærke Tværribber; paa næstsidste Vinding bliver de hyppig knudeformet fortykkede paa Midten eller lidt under denne. Paa Slutningsvindingen findes 3 (eller sjældnere kun 2) knudebesatte Køle eller Rækker af Knuder. Hyppigst er Knuderne i den øverste Række betydelig større end i de to andre Rækker. Nærmest i Størrelse staar Knuderne i mellemste Række; deres Antal er noget større end i øverste Række. Knuderne i nederste Række, hvis Afstand fra den mellemste Række er betydelig mindre end dennes fra den øverste Række, er altid svage og mangler undertiden fuldstændig, saa at kun Kølen findes, hvis da ikke ogsaa den mangler. Slutningsvindingens Spiralskulptur er i øvrigt som Mellemvindingernes. Yderlæben er forlænget til en stor, stærkt fortykket, svagt bøjet Vinge, som i nogle Tilfælde forlænger sig helt op til Spirets Spids; i Reglen er den dog langt kortere. Paa Yderfladen fortsætter Slutningsvindingens to øverste Køle sig som svagt afrundede Lister; desuden lober Slutningsvindingens Spiraler ud paa Vingen, hvor de divergerer mer og mer, idet der samtidig indskydes ny Linjer mellem de gamle. Vingens Yderkant er mer eller mindre afrundet uden egentlige, skarpe Hjørner. Inderlæben, som er mer eller mindre fortykket, breder sig ud over en Del af Slutningsvindingen og tillige mer eller mindre opefter paa de ældre Vindinger. Mundingen, som ofte er stærkt indsnævret af de opsvulmede Læber, fortsættes nedadtil i en kort, spids Kanal. Ligesom paa udenlandske Findesteder varierer den her omtalte Art ogsaa meget betydelig for de danske Findesteders Vedkommende. Fra Aarhus foreligger saaledes en Del meget store (indtil 53 mm. lange og c. 20 mm. tykke), usædvanlig slanke Eksemplarer, hvis Inderlæbe or meget stærkt udbredt og fortykket og ligesom Vingen naar belt eller næsten helt op til Spirets Spids; den øverste Knuderække dannes af meget store og høje Knuder; ogsaa den mellemste Række bestaar af store Knuder, men de er dog betydelig mindre end den øverste Rækkes; den nederste Række præsenterer sig som en meget grov, mer eller mindre kornet Spiral. Disse Eksemplarer er af v. Koenen henførte til Varieteten unisinuata Sandbg. Ved Aarhus har man desuden fundet nogle mindre og forholdsvis kortere Eksemplarer, hvis Inderlæbe er meget lidt udbredt og ikke fortykket; alle 3 Køle paa Slutningsvindingen bærer tydelige Knuder. Disse Eksemplarer har v. Koenen henført til Varieteten megapolitana Beyr. Ved Cilleborg er i det glaukonitholdige Ler funden en Del vel bevarede Eksemplarer. De er af Middelstørrelse og forholdsvis korte. Alle 3 Køle bærer Knuder og fortsætter sig undertiden alle tre ud paa Vingen. Denne naar ikke op til Spirets Spids; foroven danner dens Rand en Bugt; Hjørnerne er stærkt afrundede; Kanten mellem de to øverste Køles Ender er svagt konveks; forneden danner Randen ligesaa en Bugt. Inderlæben er i forholdsvis ringe Grad udbredt og kun lidet fortykket. Denne Form slutter sig vel nærmest til var. megapolitana. Et stort Eksemplar fra samme Lokalitet afviger meget fra den her beskrevne Form. Dets Slutningsvindings øverste Køl bærer meget store Knuder; den mellemste Køl bærer ligeledes Knuder, men er meget svag; den nederste Køl mangler fuldstændig. Vingen er kolossalt fortykket og har sandsynligvis naaet helt op til Spirets Spids, som nu er afbrudt; dens øverste Rand danner en dyb Bugt. Inderlæben er meget vidt udbredt og overordentlig stærkt fortykket. Dette Eksemplar maa vel henføres til var. Margerini de Kon. Eksemplarerne fra Jelshøj er alle defekte; i hvert Fald en Del af dem synes at maatte henføres til var. megapolitana. Fra Albækhoved foreligger ligeledes kun defekte Eksemplarer. De synes alle al have haft alle 3 Køle vel udviklede og besatte med Knuder. Endnu daarligere bevarede er Eksemplarerne fra Skyum, idet de for en stor Del udgøres af Stenkærner med mindre Partier af Skallen i Behold. Fra de to Boringer i Viborg og Varde foreligger ligeledes en Mængde Brudstykker, fra Viborg af større Eksemplarer, fra Varde af ganske smaa Unger.
  • Forekomst: Branden, 4 Ekspl. — Ulstrup, 1 Ekspl. — Aarhus, 13 Ekspl. — Jelshøj, 13 Ekspl. Cilleborg, talrige Ekspl. — Ulstrup, 1 Ekspl. — Albækhoved, talrige Ekspl. Skyum, mange Ekspl. — Viborg: 240'—242', mange Ekspl. — Varde: 470'—520', 3 Ekspl.; 468'—69', mange Ekspl.; 412'—50', 2 Ekspl.; 410' 11', meget talrige Ekspl.; 409', mange Ekspl.; 403'—09', 2 Ekspl. (Sild, 1 Ekspl.).
  • Nedre, Mellem og Øvre Oligocæn. Mellem og Øvre Miocæn."

Aporrhais speciosa in Ravn, 1907, pl. III, fig. 24 a, b

1908

G.Dollfus. 1908, p. 67:

  • "L'auteur [Ravn, 1903] arrive à la conclusion que les couches groenlandaises appartiennent à l'horizon des sables de Cuise qui est aussi celui du London Clay. Mais ses déterminations mêmes ne conduisent pas directement à une telle conclusion, les noms donnés correspondent à des espèces de niveaux variés de l'Eocène, et de plus il considère l'Aporrhais speciosa comme ayant passé sans changement dans tous les étages du Tertiaire, de l'Eocène à l'Oligocène et au Miocène. Nous ne pouvons accepter cette manière de voir: s'il nous paraît que les Nucula, Modiola, Mytilus, sont des fossiles médiocres pour qualifier un horizon, l'Aporrhais speciosa, au contraire, est un très bon signal. Le type de Schlotheim provient des couches de Sternberg de l'Oligocène de l'Allemagne du Nord et si les figures données par Beyrich sont imparfaites, celles que de Koninck a données très anciennement sous le nom de Ap. Marguerini sont sensiblement concordantes avec les figures de M. Ravn. Elles sont surtout en accord avec une série d'échantillons de l'argile de Boom que nous avons sous les yeux. Dans ces conditions, nous pensons qu'on pourrait mieux faire remonter dans le Stampien les couches du Groenland, en abandonnant leur classification dans le Cuisien."

1909

Aporrhais speciosa in Ravn, 1909, pl. IV, fig. 4, 5

Ravn, 1909, p. 112:

  • "Aporrhais speciosa. Four specimens from the Cyrena-bed, one rather perfect, the others casts, seem to belong to this species. This is at any rate undoubtedly the case with the specimen which is in the best state of preservation, since it shows distinctly the numerous sloping transverse ribs, and here and there parts of the spiral ornamentation. On the last whorl the three keels with their rows of nodes are distinctly seen; on the superior keel the nodes are more strongly developed than on the others; on the lowest keel they are least developed. The distance between the lowest and the middle keel is somewhat less than between the middle and the superior keel. In this specimen it is moreover seen that the inner lip is broadly expanded, and very thick. The wing at any rate reached to the fourth whorl from the base of the shell; whether it reached higher up cannot be seen, as the shell is broken here. The prolonged part of the wing is missing in this specimen. From the Coeloma-bed we have likewise a specimen of this species with the shell partly preserved. From the cast it is seen that on the last whorl the superior row of nodes is well developed; the middle keel is only faintly indicated, while nothing is left of the lowest keel. The slanting transverse ribs, which are characteristic for this species, are present on the middle whorls, and have left their impressions on the cast. Of the shell itself the wing is preserved , but is somewhat decayed on the surface. It is of about the same shape as in Beyrich: pl. 11, fig. 3; but the part rising along the spire seems to have been very narrow. On the surface of the wing the three stubby keels are seen; two of these are about equally strongly developed, while the lowest is very sligthly developed. The wing almost reached the apex. The aperture is considerably contracted. This form greatly resembles the species which Gardner has described under the name of A. Margerini de Koninck. According to Gardner however the wing of this form only reaches the last whorl but one or the last but three, while as mentioned, in the Greenland form it almost reaches the apex."

1914

Aporrhais speciosa var. Margerini in Gripp, 1914, pl. 1, fig. 18, 19

Gripp, 1914, p. 15 about Aporrhais speciosa var. Margerini:

  • "Zahlreiche gut erhaltene Schalen liegen vor, die zu Beyrichs Abbildung, t. 11, f. 1, passen und dem dort abgebildeten Exemplar auch in der Größe fast gleichkommen. Es ist auffallend, wie stark der Gehäusewinkel bei einzelnen Schalen schwankt; es gibt schlanke Exemplare mit höheren und schmaleren Umgängen und Schalen mit kürzerem Gewinde, deren Umgänge weniger hoch, aber breiter sind. Außerdem liegen mehrere Schalen vor, bei denen schon die letzten 1 1/2 Mittelwindungen gekielt erscheinen, da die Rippen auf der Mitte des Umganges kräftige Knoten tragen. Innen- wie Außenlippe sind bei Schalen dieser Abart selbst bei Exemplaren von über 3,5 cm Länge nur wenig verdickt, und es scheint der Flügel auch nur schwach ausgebildet gewesen zu sein. Diese Schalen haben durch die Ausbildung der späteren Mittelwindungen etwas Ähnlichkeit mit der Aporrhais alata Eichw., jedoch zeigt die Skulptur der früheren Mittelwindungen, daß es sich nur um eine Varietät der Aporrhais speciosa handelt. Vorkommen beider Varietäten der Aporrhais speciosa häufig im Glaukonitsand, weniger häufig im Glimmerton."

1916

Norregaard, 1916:24

  • "Aporrhais speciosa v. Schloth. Denne Art horer til de aller almindeligste og er en af Karakterforsteningerne for Esbjerg-Blokkene. I nogle al disse er den ganske eneherskende."

1921

Wenz, 1921

  • p. 95: Chenopus speciosus (Schloth.). Taf. 8 Fig. 4 [Aporrhais oxydactyla], Chenopus oxydactylus Sandb.; Meeressand
  • p. 110: Chenopus speciosus (Schloth.). Taf. 8 Fig. 4 [Aporrhais oxydactyla]; Rupelton

1925

Kautsky, 1925 [Hemmoor, Basbeck-Osten]

  • p. 85: "Chenopus speciosus Schloth. 6 Exemplare, ca 45 mm lang, aus dem tonigen Sand; 3 Exemplare aus dem braunen Kalksandstein. Alle Exemplare sind schlecht erhalten. Die Längsrippen der letzten Mittelwindungen laufen schiefer nach rechts and sind stärker gekrümmt als dies bei den von Beyrich abgebildeten Exemplaren der Fall ist. Die dritte vorderste Spirale des letzten Umganges ist bei drei Exemplaren schwach ausgebildet vorhanden, den übrigen fehlt sie vollkommen. Diese Form ist auf das Nordseebecken beschränkt und findet sich vom Unteroligozän bis Miozän."

1926

Wagner, 1926:34 Chenopus speciosus [fide Kuster-Wendenburg, 1973:81]

1940

Görges, 1940:142 Aporrhais speciosa var. Margerini [fide Görges, 1952:82]

Chenopus speciosus var. Margerini in Sorgenfrei, 1940:38 pl. 5, fig.12

Sorgenfrei, 1940,

  • p. 38: "Skaller af denne Art er meget hyppige. Der er fundet ca. 20 mere eller mindre defekte Skaller, som passer godt til Afbildningerne hos Beyrich, Speyer, Ravn og Gripp og maa henfores til var. Margerini De Koninck. Denne Arts Skaller varierer efter Litteraturen meget i Udseende. 1854 delte Beyrich dem i to store Grupper, var. megapolitana Beyr., der er mindre, og hvor anden Knuderaekke paa Slutningsvindingen ikke er raekke er udviklet som Kol, medens var. Margerini er storre, og anden Knoderaekke er udvliket som Kol med udviskede Knuder. Mundingens Yderog Inderlaebe er ofte meget staerkt fortykkede. Disse Karakeristika synes dog ikke alle at vaere konstante, f. Eks. findes paa en Skal fra Klintinghoved i Stedet for Kol (anden Knuderaekke) veludviklede Knuder. Det er dog ikke muligt her at give en bedre Diagnose paa Varieteterne, da det tilstraekkelige Materiale til Sammenligning mangler. Efter Gripp kan C. speciosus, naar den optraeder i store Maengder bruges som "Ledefossol" for nedre Miocaen. Var. Margerini findes i Nordeuropa i Tidsrummet Mellemoligocaen-Mellemmiocaen, bemaerkelsesvaerdigt er det, at den ogsaa findes ved Kap Dalton (94). Ojensynlig uden at kunne fastlaa, at Chenopus speciosus er indskraenket til Nordsobaekkenet. Den al Roth v. Telegd citerede Afhandling viser imidlertid, at man ogsaa indenfor Omraader, der henregnes til de mediterrane, har funder Repraesentanter for denne Art. Oligocaen: Danmark (m.o.), Nordtyskland (n.m.o.), Mellemtyskland. Miocaen: Danmark, Nordtyskland (n.m.), Ungarn (Aquitanien)."
  • p. 105: "Schalen dieser Art sind sehr häufig. Etwa 20 mehr oder weniger defekte Schalen sind gesammelt. Sie stimmen gut mit den von Beyrich, Speyer, Ravn und Gripp gegebenen Abbildungen und Beschreibungen überein. Anscheinend ohne die Arbeit Roth v. Telgd's zu kennen meint Kautsky feststellen zu können, dass C. speciosus auf das Nordseebecken beschränkt sei. Die genannte Arbeit zeigt aber, dass man diese Form auch innerhalb der mediterranen Gegenden findet. Oligocän: Dänemark (m-o), Norddeutschland (u-m-o). Miocän: Dänemark (m-o), Norddeutschland (u-m), Ungarn (Aquitanien)."

1943

Arrhoges speciosa in Albrecht & Valk, 1943, p. 50, pl. I, fig. 24.

1947

Furon & Soyer list Aporrhais speciosa from the Stampian of the Paris basin

1952

Görges, 1952

  • p. 81 Drepanocheilus (Arrhoges) speciosus margerini
    • "Diese Unterart führt Speyer nur aus dem Mitteloligozän von Oberkaufungen an, An Hand von Bruchstücken konnte ich aber feststellen, daß sie auch im Kasseler Meeressand vorkommt."
  • p. 82 Drepanocheilus (Arrhoges) speciosus megapolitana
    • "Material: Slg. Görges 2; Slg. Göttingen; 1; Slg. Senckenberg-Mus. 4. (XII. 766)

1957

Glibert, 1957:54 on Drepanocheilus (Arrhoges) speciosus

  • Arrhoges speciosus s.l. a vécu depuis le début de l'Oligocène jusqu'au milieu du Miocène en Allemagne, Belgique et Pay-Bas. Il est également connu dans divers horizons oligocènes unique, dans l'Eocène moyen de Selsey (Angleterre). Comme A. speciosus est polymorphe, que ses diverses formes n'ont pas une répartition identique et que l'espèce n'a fait l'objet d'aucune figuration originale, il a été nécessaire de choisir ultérieurement une forme typique et le choix variable de cette forme a causé une certain confusion. La première figuration connue représente la f. margerini De Koninck, 1837, de l'Argile de Boom; de ce fait plusieurs auteurs, notamment M. Cossmann et J. Lambert (1884, p. 173), ont considéré cette variété comme le véritable speciosus. G.P. Deshayes a admis (1856-1866, t. III, fasc. 2, 1865, p. 442), et il semble ressortir du texte de E. Beyrich (1854, p. 173), que la désignation originale visait au contraire la petite forme qui abonde dans les couches de Sternberg (Chattien), c'est-à-dire öa variété megapolitana Beyrich, 1854 (p. 76, pl. XI, fig. 4, 5).
  • forme speciosus s.s. pl. V, fig. 1a, b. Plésiotypes. Loc. Grimmertingen; Sables de Grimmertingen; type n° 4708. Loc., Houthaelen (Puits n° II, 88 à 94 m); Chattien; type n° 4709. Gisement. Tongrien: (Glibert, M. et De Heinzelin, J., 1954, p. 381). Chattien: Localités: Houthaelen (Puits n° I, 81 à 100,50 m et Puits n° II, 84 à 102,50 m), Voort (Puits n° I, 80 à 90 m et Puits n° II, 83 à 93 m). - 125 exemplaires. Discussion. - Cette forme peut être caractérisée comme suit: Taille petite. Dernier tour orné de trois rangées de tubercules habituellement indépendants. Expansion aliforme du labre adhérente aux deux ou trois tours précédant le dernier, régulièrement arquée à son bord externe, mod´rément concave sur son bord postérieur et à peine échancrée en avant, munie d'un bec postérieur court et obtus renforcé au dos par une nervure faible. Bec antérieur rudimentaire ou absent. Canal court. A cette forme se rattachent les exemplaires lattorfiens et chattiens de l'Allemagne du Nord, de la Belgique et des Pays-Bas, ainsi que ceux du Stampien du Bassin de Paris; mais les individus du Lattorfien de Grande-Bretagne figurés par A. Wrigley (1938, pl. VI, fig. 50) semblement mieux correspondre à une forme peu caractérisée de la variété margerini que j'ai retrouvée au sommet de l'Assise de Berg. L'unique exemplaire du Lutétien de Selsey (Wrigley, A., 1938, pl.VI, fig. 47) me paraît très voisin de la f. sowerbyi (Mantell) de l'Yprésien.

Aporrhais aff. speciosa (von Schlotheim, 1820); Tongrian (Rupelian), lower Oligocene; Grimmertingen, Belgium; Coll. IRScN no. 4708

Drepanocheilus (Arrhoges) speciosus forma speciosus (von Schlotheim, 1820); Chattian, upper Oligocene; Houthaelen ("Puits n° II, 88 à 94 m), Belgium; Coll. I.R.Sc.N.B. no. 4709

  • f. margerini De Koninck, sp. 1837. Pl. V, fig. 1 c, d, e, f. Lectotype. Loc. Basele; Argile de Boom; type n° 3872. Plésiotypes. Loc., Berg; Horizon à Nucula comta; type n°4710. Loc., Boom; Argile de Boom; types n° 4711 et 4712. Gisement. Rupélien: Assise de Berg (Glibert, M. et De Heinzelin, J., 1954, pp. 392 et 393). Assise de Boom. - Localités; Basele, Boom, Burgt, Edegem, Hemixem, Niel, Noeveren, Ramsel, Rumpst, Rupelmonde, Steendorp, Terhaegen, Saint-Nicolas. - 150 exemplaires. Discussion. - Les caractères de la f. margerini sont les suivants: Taille grande. Tubercules des deux rangées inférieures du dernier tour habituellement soudés en carènes continues. Expansion aliforme du labre adhérente aux 3-5 avant-derniers tour, à peu près droite à son bord externe, trèsprofondément excavée au bord postérieur, sensiblement échancrée au bord antérieur. Bec postérieur long, étroit, arqué, remontant presque à hauteur du sommet de la spire, renforcé, au dos, d'une puissante nervure. Bec antérieur court et droit, renforcé au dos d'une nervure faible ou obsolète. Bec du canal long. Cette forme apparaît, en Belgique, vers le sommet de l'Assise de Berg (Pl. V, fig. 1c; n° 4710) mais n'arreint son plein développement que dans l'Argile de Boom (Pl. V, fig. 1 d-f; types n° 4711 et 4712).

Rostellaria sowerbyi Nyst, 1845; Holotype; Rupelian, lower Oligocene; Baesele, Flemish Region, Belgium; Coll. RBINS no. 3872

Arrhoges margerini (De Koninck, 1838); Argile a Nucula compta, Rupelian, lower Oligocene; Berg, Tongeren, Flemish Region, Belgium; Coll. Royal Belgian Institute of Natural Sciences no. 4710

Arrhoges margerini (De Koninck, 1838); upper Rupelian, lower Oligocene; Boom, Antwerp, Flemish Region, Belgium; Coll. Royal Belgian Institute of Natural Sciences no. 4711

Arrhoges margerini (De Koninck, 1838); upper Rupelian, lower Oligocene; Boom, Antwerp, Flemish Region, Belgium; Coll. Royal Belgian Institute of Natural Sciences no. 4712

  • f. unisinuatus Sandberger, sp. 1863. Pl. V, fig. 1 g. Plésiotypes. Loc. Edegem; Anversien; type n° 2839. Loc., Houthaelen (Puits n° I, 80 à 84 m); Chattien; type n° 4713. Gisement. Chattien: Localités: Houthaelen (Puits n° I, 81 à 84 m), Voort (Puits n° II, 83 à 91,50 m).- 6 exemplaires. Anversien: (Glibert, M., 1952, p. 68). Discussion. - Extrêmement voisine de la f. margerini, à laquelle je l'ai rattachée précédemment, la f. unisinuata s'en distingue cependant par deux caractères: a) L'expansion aliforme d'unisinuata est régulièrement arquée au bord externe et échancrée de facon insignificiante au bord antérieur. b) Chez unisinuata il y a raccourcissement du ec postérieur de l'expansion aliforme; disparition du bec antérieur et de sa nervure dorsale."

Arrhoges speciosus forma unisinuatus (Sandberger, 1861); Voort Formation(?), Chattian, upper Oligocene; Houthaelen, Limburg, Flemish Region, Belgium; Coll. RBINS, No. 4713

1963

Drepanocheilus (Arrhoges) speciosus megapolitana in Steininger, 1963, p. 54:

  • "An den aus restlichen 4 Windungen bestehenden mittelgroßen Gehäusen sind die oberen Umgänge mit schwachen Spiralreifen verziert, über die sich starke, nach vorne durchgekrümmte Längsrippen hinwegsetzen. Die Schlußwindung, besonders deutlich abgesetzt, ist mit 3 starken, mit Knoten besetzten Spiralreifen und dazwischenliegenden feineren verziert. Der oberste Reifen setzt sich ohne Knoten weiter in die ausgezogene Flügelspitze fort. Der Flügelrand ist oben tief ausgeschnitten, der ganze Flügel stark ausgeweitet, am Basalrand abgestutzt und in eine kurze Kanallippe ausgezogen. Der obere Flügelfortsatz ist mit dem Gewinde verwachsen. Die Mündung ist rechteckig lang, unten mit kurzem Siphonalkanal. Die Innenlippe stark wulstig umgeschlagen, den Nabel völlig verdeckend.
  • Bemerkungen: Durch das Auftreten dieser Form wird wieder die enge Beziehung zum bayerischen Burdigal unterstrichen, ebenso die Stellung von Fels am Wagram als tiefstes Glied der Eggenburger Serie gekennzeichnet. Gegenüber den Exemplaren aus dem Chattien von Rumeln, die mit dem Material von Fels am Wagram verglichen wurden, zeigt sich nur eine deutliche Größenzunahme. Maße: Höhe: 32 mm, Durchmesser der Schlußwindung: 27 mm."

Drepanocheilus speciosus megapolitana in Steininger, 1963, pl. X, fig. 6

1973

Kuster-Wendenburg, 1973:81 on Arrhoges (Arrhoges) speciosus

  • "Vorkommen: Trift und Würzmühle bei Weinheim, Kreuznach (Septarienton), Flörsheim, Welschberg bei Waldböckelheim."
  • "Bemerkungen: Schlotheim (1820) beschrieb unter A. (A.) speciosus ein Exemplar aus dem Oberoligozän des Sternberger Gesteins in Mecklenburg. Aber schon Beyrich (1854) vereinigte unter diesem Namen, bis auf zwei, alle "Variationen" bzw. Arten von Aporrhais aus dem Tertiär in Frankreich, Belgien, England und Norddeutschland. Er schrieb (1854:497): "Bei den erheblichen Abänderungen der Aporrhais speciosa könnten spätere Autoren leicht auf Unterscheidungen von Arten zurückkommen, welche ich für unzulässig erklären mußte." Einer dieser späteren Autoren war Sandberger, der )1861:189) drei Varietäten von A. (A.) speciosus abtrennte. Die Varietät aus dem Mitteloligozän bezeichnete er als "speciosus var. unisinuata". Doch erkannte von Koenen (1867), daß die unterschiedliche Ausbildung von Knoten und Kielen, auf denen Sandberger sein "Var." begründete, biotopbedingte Abweichungen innerhalb der Art sind. Somit sind die Varietätsbezeichnungen von Sandberger hinfällig. Die Belegstücke von Sandberger (in der Slg. von A. Braun und in der allgem. Slg. des Polytechnikums in Karlsruhe) sind nicht erhalten. Schon Sandberger (1861:189) vermerkt, daß "die Art äußerst selten vorkommt", was durch die wenigen Stücke in den allgemeinen Slg. (SMF u. HLMDa) bestätigt wird. Bei eigenen Aufsammlungen und Grabungen wurde A. (A.) speciosus nicht gefunden. Das abgebildete Stück (Taf. 5 Fig. 82; Nr. 12-766i aus der Sammlung des SMF) fand Kinkelin an der Würzmühle bei Weinheim/Alzey."

1974

  • Pomerol & Feugueur (1974)(Guides Geologiques Regionaux: Bassin de Paris) picture A. speciosa

1975

Aporrhais speciosa in Bosch, 1975, p. 66, pl. 2, fig. 5

  • Afzetting van Brinkheurne, Rupelian

1978

Aporrhais speciosa in Sinnema-Bloemen, 1978, p. 15.

1986

  • Gitton, Lozouet & Maestrati (1986) (Biostratigraphie et paleoecologie des gisements types du Stampien de la region d'Etampes (Esssone) - Geologie de la France) picture A. speciosa from Morigny-Champigny (Falun de Jeurs) (see Aporrhais oxydactyla)

1987

Schnetler & Beyer, 1987 report Drepanocheilus (Arrhoges) speciosus as a very common gastropod from the clay pit of Galten Brickworks at Norre Vissing, Jylland, Denmark (Late Oligocene, Chattian B).

Lozouet & Maestrati, 1987, p. 20:

  • "Aporrhais speciosa (Schlotheim 1829) (fig. 05 et 07). Ainsi que l'on peut le constater d'après les figures, deux formes d' aspects très dissemblables ont été réunies sous le nom speciosa. Il est peu probable qu'il s'agisse d'une simple variabilité intraspécifique, on doit plutôt considérer que nous nous trouvons en présence de deux espèces."

1991

  • Brisswalter & Bely (1991) (Observations sur quelques coupes de l'Oligocene Inferrieur (Stampien) du nord de l'Essonne (Bassin de Paris) - Cossmanniana 1) mention A. speciosa from Longjumeau

1995

Gürs, 1995:79, 80

  • Arrhoges speciosus (Schlotheim, 1820)
  • "Material: Würzmühle I (ss), Trift (s), Heimberg (ss), Welschberg (h)"
  • "Bemerkungen: Die Beschreibung von Schlotheim zeigt eindeutig, daß ihm nicht die Exemplare mit kräftiger, bis zu den Anfangswindungen hochgezogener Innenlippe vorgelegen haben, sondern solche Exemplare, die eher zierlich, mit deutlich dreigezackter Außenlippe und eher gegitterten, als axial gerippten Anfangswindungen. Diese wurden von Braun 1850 als Chenopus vittatus und von Sandberger 1859 als Chenopus acutidactylus beschrieben, bzw. abgebildet. Beide Namen stellen, ebenso wie der 1861 von Sandberger als Ersatz für Ch. acutidactylus ohne Begründung eingeführte Ersatzname Ch. oxydactylus, lediglich jüngere Synonyme von Arrhoges speciosus dar. Die wenigen großen Exemplare von Arrhoges im Mainzer Becken zeigen deutliche Unterschiede zu Arrhoges speciosus (Schlotheim, 1829). Die Innenlippe nimmt die volle Gehäusehöhe ein und überdeckt die oberen Windungen so weit, daß die für A. speciosus typische Gitterskulptur auf den ersten Mittelwindungen nicht mehr zu sehen ist. Die Außenlippe zieht in gerader Linie zum Apex hin, ohne den für A. speciosus typischen Flügel auszubilden. Obgleich eine solche Form noch nie als Variation oder Art beschrieben wurde, kommen Formen im Untermiozän des Nordseebeckens vor, die denen des Unteren Meeressandes bis auf die größeren Dimensionen sehr gleichen. Sie zeigen, daß die Ausprägung des Flügels je nach Alter und Größe der Stücke variabel ist. Diese sehr groben Exemplare, die Sandberger als Chenopus speciosus beschreibt, werden darum nur als gerontologische Variante betrachtet und gehören ein und derselben Art an. Größe und Skulpturstärke sind anscheinend bei dieser Art sehr stark faziesabhängig und Populationen von feinsandig-siltigen Böden z.B. aus dem Meeressand, dem Muschelschluff der Leipziger Bucht und dem Sternberger Gestein werden lediglich halb so groß wie Formen auf tonigem Substrat, wie dem Rupelton Belgiens oder dem Glimmerton des Neochatt und der Vierlandestufe. Ausnahmen bilden die extrem großen Exemplare von Arrhoges speciosus aus dem feinsandigen Holsteiner Gestein."
  • "stratigrafische Reichweite: Rupelium-Burdigalium"
  • Verbreitung: Nordseebecken (tolu-tmiu) Mainzer Becken (tolu) Pariser Becken (tolu)"

1996

Moths, Montag & Grant, 1996, p. 26 on Drepanocheilus (Arrhoges) speciosus:

  • "Vorkommen: Sternberger Gestein, Kobrow, 36 Ex, HMG, 8 Ex. coll. AGS, 2 Ex. coll. FAT; Segrahner Berg, 14 Ex. coll. AMH"
  • " Bemerkungen: Es sind zwei unterschiedliche Jugendwindungen zu beobachten, einmal wird nach sieben Windungen zum erstenmal eine vergrößerte Außenlippe ausgebildet, bei der zweiten Form ist das Gewinde gedrungener, breiter, mit nur fünf Windungen."

2002

Marquet, Grigis & Landau, 2002, p. 153 about Aporrhais (Arrhoges) speciosus:

  • "In the Early Miocene Edegem Sand in the Antwerp region, Belgium, the new species [Aporrhais dingdenensis] is accompanied by a rarer form, which already appears in the Rupelian of the same region, i.e. Aporrhais (Arrhoges) speciosus (Schlotheim, 1820). This species, however, clearly differs by its larger, comma shaped tubercles (especially on the oldest whorls), its much higher extended callus (reaching nearly to the umbo), by the fusion of second and third digits and by the absence of a ventral incision on the digits."

Marquet, Grigis & Landau, 2002,

p. 157:

  • "Aporrhais (Arrhoges) speciosus (Schlotheim, 1820) (figs 12-13, 29-31). — Late Eocene (Latdorfian) from Germany and Britain, Rupelian (Early Oligocene) from the North Sea Basin and the Etampes (France) region, Chattian and Early Miocene from the North Sea Basin and Paratethys. It is a large species, with large, comma-shaped tubercles (especially on the oldest whorls), its callus often reaches nearly to the umbo, the second and third digit are fused and a ventral incision on the digits is lacking. The specimens, figured by Baldi (1973, pi. 30 figs 3-4, pi. 31, figs 3-4), from the Hungarian Egerian (Oligocene-Miocene boundary) probably belong to this species, but adult specimens with fully developed callus were not encountered. Material from Kruibeke, Belgium (Rupelian), Edegem, Belgium (Early Miocene) and Eger, Hungaria was studied (IRScNB, RM)."

2008

Müller, 2008:pl. 9, fig. 2a-b, 27a-b: Drepanocheilus speciosus (Schlotheim, 1820)

2009

Moths & Schütt, 2009:149, pl. 3, fig. 3: Drepanocheilus speciosus (von Schlotheim, 1820)

2015

Polkowsky, 2015: fig. 170,175,178: Drepanocheilus (Arrhoges) speciosus (Schlotheim, 1820)


Specimens from private collections

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); "Sternberger Gestein", Sülstorf-Schichten, Chattian, upper Oligocene; Kobrow, Mecklenburg-West Pomerania State, Germany; 21 mm; 1998; Coll. Pierre Schröder

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); "Sternberger Gestein", Sülstorf-Schichten, Chattian, upper Oligocene; Kobrow, Mecklenburg-West Pomerania State, Germany; 1998; Coll. Pierre Schröder

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); "Sternberger Gestein", Sülstorf-Schichten, Chattian, upper Oligocene; Kobrow, Mecklenburg-West Pomerania State, Germany; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); juvenile; "Sternberger Gestein", Chattian, upper Oligocene; Kobrow, Mecklenburg-West Pomerania State, Germany; Coll. Ulrich Wieneke; Photo Klaus Bandel

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); "Sternberger Gestein", Sülstorf-Schichten, Chattian, upper Oligocene; Kobrow, Mecklenburg-West Pomerania State, Germany; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); "Sternberger Gestein", Sülstorf-Schichten, Chattian, upper Oligocene; Kobrow, Mecklenburg-West Pomerania State, Germany; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); "Consrader Gestein", Chatt C(?), Chattian, upper Oligocene; Consrade near Schwerin, Mecklenburg-West Pomerania State, Germany; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); "Consrader Gestein", Chatt C(?), Chattian, upper Oligocene; Consrade near Schwerin, Mecklenburg-West Pomerania State, Germany; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); "Consrader Gestein", Chatt C(?), Chattian, upper Oligocene; Consrade near Schwerin, Mecklenburg-West Pomerania State, Germany; Coll. Karina Thiede

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); "Consrader Gestein", Chatt C(?), Chattian, upper Oligocene; Consrade near Schwerin, Mecklenburg-West Pomerania State, Germany; Coll. Karina Thiede

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); "Consrader Gestein", Chatt C(?), Chattian, upper Oligocene; Consrade near Schwerin, Mecklenburg-West Pomerania State, Germany; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); Chattian, upper Oligocene; Glimmerode, Niestetal, Hesse State, Germany; Coll. Pierre Schröder

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); Chattian, upper Oligocene; Glimmerode, Niestetal, Hesse State, Germany; Coll. Pierre Schröder

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); Branden Clay, early Chattian, upper Oligocene; Branden, Farup, Danmark; 32 mm; Coll. Kai Ingemann Schnetler

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); Branden Clay, early Chattian, upper Oligocene; Branden, Farup, Danmark; Coll. Kai Ingemann Schnetler

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); Breyning Clay, upper Chattian, upper Oligocene; Nørre Vissing, Danmark; t: 23 mm, m: 20 mm, b: 23 mm; Coll. Kai Ingemann Schnetler

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); Vierlandian, Miocene; Klintinghoved, Danmark; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); Breyning Clay, upper Chattian, upper Oligocene; Mogenstrup beach, Skive, Danmark; 29 mm; Coll. Pierre Schröder

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); Breyning Clay, upper Chattian, upper Oligocene; Mogenstrup beach, Skive, Danmark; Coll. Pierre Schröder

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); Breyning Clay, upper Chattian, upper Oligocene; Skive, Danmark; Coll. Elmar Mai

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); Egerian (Chattian), upper Oligocene; Eger, Heves County, Hungary; Ex-coll. Zoltan Vician; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); Egerian (Chattian), upper Oligocene; Esztergom, Komárom-Esztergom County, Hungary; Coll. Tamas Németh

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); Vierlandian (Aquitanian and early Burdigalian), lower Miocene; Kücknitz near Lübeck, Schleswig-Holstein State, Germany; 30,7 mm; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); Vierlandian (Aquitanian and early Burdigalian), lower Miocene; Güster, Schleswig-Holstein State, Germany; 2015; Coll. Stichting Schepsel Schelp SSS62902

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); "Grafenberger Sande", Chattian A, upper Oligocene; Rumeln-Kaldenhausen near Duisburg, North Rhine-Westphalia State, Germany; 20 mm; Coll. Elmar Mai

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); "Schachtabteufung", upper Oligocene; Rumeln-Kaldenhausen, Duisburg, North Rhine-Westphalia State, Germany; Coll. Elmar Mai

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); "Schachtabteufung", upper Oligocene; Rheinberg, North Rhine-Westphalia State, Germany; Coll. Elmar Mai

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); Chattian, upper Oligocene; Rheinberg, North Rhine-Westphalia State, Germany; Coll. Ger Cremers

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); "Geschiebe", upper Oligocene (?); Eddelsen near Harburg, Bavaria State, Germany; Coll. Elmar Mai

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); Chattian, upper Oligocene; Saint-Paul-les-Dax, Landes, France; 13,2 mm; Coll. Philippe Simonet

Aporrhais aff. speciosa (von Schlotheim, 1820); Chattian, upper Oligocene; Peyrère, Landes, France; Coll. Alain Cluzaud

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); upper Oligocene; Thalberggraben, Bavaria State, Germany; Coll. Ulrich Wieneke

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); upper Oligocene; Thalberggraben, Bavaria State, Germany; Coll. Ulrich Wieneke


Specimens from institutional collections

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); Chattian, upper Oligocene; Sternberg, Mecklenburg-West Pomerania State, Germany; Coll. Naturkundemuseum Berlin

Aporrhais aff. speciosa (von Schlotheim, 1820); Oligocene; Latdorf (=Lattorf) near Bernburg, Saxony-Anhalt State, Germany; Coll. Geowissenschaftliches Museum Göttingen 439-357-1 bis 9

Aporrhais aff. speciosa (von Schlotheim, 1820); Oligocene; Latdorf (=Lattorf) near Bernburg, Saxony-Anhalt State, Germany; Coll. Geowissenschaftliches Museum Göttingen 439-357-1 bis 9

Aporrhais aff. speciosa (von Schlotheim, 1820); Oligocene; Latdorf (=Lattorf) near Bernburg, Saxony-Anhalt State, Germany; Coll. Geowissenschaftliches Museum Göttingen 439-357-1 bis 9

Aporrhais aff. speciosa (von Schlotheim, 1820); Oligocene; Latdorf (=Lattorf) near Bernburg, Saxony-Anhalt State, Germany; Coll. Geowissenschaftliches Museum Göttingen 439-357-1 bis 9

Aporrhais aff. speciosa (von Schlotheim, 1820); Oligocene; Latdorf (=Lattorf) near Bernburg, Saxony-Anhalt State, Germany; Coll. Naturkundemuseum Berlin

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); Egerian (Chattian), upper Oligocene; Eger, Heves County, Hungary; Coll. Stichting Schepsel Schelp no. 23052

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); Chattian, upper Oligocene; Söllingen near Jerxheim, Lower Saxony State, Germany; Coll. NHMW no. 1862/IV/4

Aporrhais speciosa (von Schlotheim, 1820); upper Oligocene; Calvarienberg near Bad Tölz, Bavaria State, Germany; Coll. BSPG no. 1870 III 212

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); upper Oligocene; Calvarienberg near Bad Tölz, Bavaria State, Germany; Coll. BSPG no. 1870 III 1049

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); "Holsteiner Gestein", Vierlandian (Aquitanian and early Burdigalian), lower Miocene; Kiel, Schleswig-Holstein State, Germany; Coll. GPIH

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); Göttentrup near Lemgo, North Rhine-Westphalia State, Germany; Coll. NHMW no. 1864.XXVIII.4

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); upper Oligocene; Doberg, Bünde, North Rhine-Westphalia State, Germany; Coll. Naturkundemuseum Berlin

Aporrhais cf. speciosa (von Schlotheim, 1820); Oligocene; Krefeld, North Rhine-Westphalia State, Germany; Coll. Naturkundemuseum Berlin

  • Comment Wieneke: This plate might show two species

There are several forms (subspecies) described:

Remarks:

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